Kreisklinik zieht positive Bilanz für 2017

04.01.2018 - Von: Kreisklinik Roth

Stabile Entwicklung – Zuwachs in der Unfallchirurgie Die Kreisklinik zieht eine insgesamt positive Bilanz für das soeben abgelaufene Jahr 2017. Insgesamt wurden 20.553 Menschen stationär und ambulant versorgt. Das sind geringfügig weniger (59) als 2016, als 20.612 Patienten das Krankenhaus am Weinberg aufsuchten.

Die vielfältigen medizin-pflegerischen, therapeutischen und alle anderen Leistungen im stationären wie im ambulanten Bereich konnten nur bewältigt werden, „weil unsere 515 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 30 Berufsgruppen täglich eine hervorragende Arbeit für die Menschen leisten“, so Klinikvorstand Werner Rupp.

Er dankte dabei ausdrücklich auch für das vielfältige und große Engagement der ehrenamtlich Tätigen, die Leistung der Rettungsdienste und die gute Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten.

Im Akutkrankenhaus wurden 11.363 Patienten behandelt, das waren 85 weniger als 2016.

Den stärksten Zuwachs (+ 187 / +8,6 %) hatte die Unfallchirurgie zu verzeichnen.
Leichte Rückgänge dagegen die Fachabteilungen Innere Medizin (105), die Belegabteilungen Gynäkologie / Geburtshilfe (83), Urologie (46), Augen (23) und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (20). Die Zahl der Geburten stieg um 8 auf 619.

In der Palliativmedizin wurden im abgelaufenen Jahr 333 Menschen betreut. Das sind 43 weniger als 2016. Etwas geringer auch die Patientenzahlen in der Geriatrischen Reha (- 9).

Die Notfallambulanz der Rother Klinik versorgte 6.620 Menschen, im Vorjahr waren es 6.635.
Ansteigend war 2017 die Zahl der ambulanten Operationen, und zwar von 1.605 in 2016 auf 1.716 im Jahr 2017 (+ 111).

Insgesamt vermeldet die Klinik damit eine medizinisch-pflegerische und therapeutische Versorgung auf dem Niveau der Vorjahre.

Investitionen
Um die Zukunftsfähigkeit der Klinik zu gewährleisten, wurden nennenswerte finanzielle Mittel aufgewendet.
Schwerpunkte waren hier die Erneuerung einer Röntgenanlage und die Anschaffung eines neuen Computertomographiegerätes (+ 350.000 €), verschiedene Medizin-geräte wie z. B. eine Beatmungsmaschine, eine Telemetrieanlage, u. a..

In die Gebäudetechnik und –instandhaltung flossen erhebliche Mittel.
Schwerpunkte waren hier eine neue Endoskopieabteilung und der Umbau der Stationsstützpunkte, um den Brand-schutz zu optimieren. Allein für diese beiden Maßnahmen wurden nahezu 1 Mio. € ausge-geben.

Die Planungen für die bevorstehende Erweiterung / Generalsanierung wurden in 2017 intensiviert und haben die Gremien und Organe der Klinik zeitlich stark beansprucht.