Ansprechpersonen

Leiter:

Chefarzt Dr. med. Thomas Strube Chirurg - Unfallchirurgie,
Facharzt für Orthopädie, Leiter des Endoprothetikzentrums und des Traumazentrums,  Fachkunde Rettungsdienst, Fachexperte Endoprothetikzentrum, Mitglied der Deutschen Vereinigung Schulter-, Ellenbogenglenkchirurgie, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arthroskopie

In Vertretung:

CA Dr. med. Albert Götz Chirurg – Viszeralchirurgie,
Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, Medikament. Tumortherapie, Ärztliches Qualitätsmanagement, Sportmedizin, Chirotherapie

Oberärzte:

Oberarzt Dr. med. Erwin Ulowetz
Chirurg- Unfallchirurg- Sportmedizin- Notfallmedizin
Hauptoperateur Endoprothetikzentrum
Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Fußchirurgie e. V.

Oberarzt Monty Lein
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Hauptoperateur Endoprothetikzentrum
Notarzt und ATLS-Provider (Ausbilder Schwerverletztenversorgung)

Oberarzt Igor Vorobyov
Facharzt für Chirurgie, Schwerpunkt arthroskopische Chirurgie des Knie-und Schultergelenkes

Oberarzt Dr. med. Marco Curschmann-Horter
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Spezielle Unfallchirurgie
Zertifizierter Fusschirug (GFFC e.V.)
DEGUM Zertifikat Sonographie Bewegungsapparat
Funktionsoberärztin Brigitte Schöner Chirurgin

Sekretariat:

Sigrid Schmidt
Bettina Fackelmann
Telefon: 09171 802-123

Weiterbildungsermächtigung Chirurgie

Weiterbildungsermächtigung Schwerpunkt Unfallchirurgie

  • 24 Monate

Weiterbildungsermächtigung Spezielle Unfallchirurgie

  • 24 Monate

Weiterbildungsermächtigung Facharzt Unfallchirurgie und Orthopädie

  • 24 Monate

Grundlage der Ermächtigung ist die Weiterbildungsordnung für Ärzte vom 24.04.2004.

Sprechzeiten

Chefarzt Dr. med. Tomas Strube (bzw. Vertreter)

Nach telefonischer Vereinbarung.
Montag 14:00 bis 16:00 Uhr 
Dienstag 14:00 bis 16:00 Uhr 
Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr 

Privatsprechstunde nach telefonischer Vereinbarung.

Leistungsspektrum der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Unfallchirurgie und Orthopädie

Unsere Abteilung betreut Patienten mit unfallbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie deren Folgezustände ebenso wie orthopädische Erkrankungen, die auf Grund angeborener oder erworbener Fehlstellungen entstehen. 

Einen erheblicher Anteil der Patienten leidet an Gelenkverschleiss, der Arthose eines oder mehrerer Gelenke.

Schwerpunkt Wirbelsäule

Eine sehr wirkungsvolle und risikoarme Behandlung schmerzhafter Wirbelbrüche des Osteoporosepatienten behandeln wir bevorzugt mit der Kyphoplastie genannten Zementauffüllung.

Durch 2 minimal-invasiv in den betroffenen Wirbel eingeführte Sonden erfolgt üblicherweise in Vollnarkose die Zementierung eines oder auch mehrerer Wirbelkörper. Nach der Operation kann der Patient sofort aufstehen. Ein Korsett ist nicht notwendig.

Für die Patienten mit einer schmerzhaften Arthrose der Wirbelsäule oder Enge des Wirbelkanales (Spinalkanalstenose) halten wir ein Behandlungsprogramm mit mehreren Ansätzen bereit. Eine intensive Physiotherapie mit Krankengymnastik, Wärmeanwendungen und vielen mehr wird mit einer gezielten Einspritzungsbehandlung (Infiltration) schmerzstillender Medikamente verbunden. Eine Vorstellung bei einem unserer „Schmerzspezialisten“ rundet die Behandlung ab.

Selbstverständlich stabilisieren wir Brüche der Brust- und Lendenwirbelsäule mit modernen Verfahren der Wirbelsäulenchirurgie (Fixateur interne).

Endoprothetik und Arthrose

Schwerpunkt unserer Implantationen sind der künstliche Ersatz von Hüft- und Kniegelenk. Mit der computernavigierten Implantation von Endoprothesen integrieren wir modernste Behandlungsverfahren in unser Angebot und erhöhen die Sicherheit einer korrekten Ausrichtung des künstlichen Gelenkes mit Hilfe Infrarot-gesteuerter Navigationssysteme.

Gelenkerhaltende Operationen (Umstellungsosteotomie) werden in sorgfältig ausgewählten Fällen insbesondere bei jungen und sehr aktiven Patienten eingesetzt. Die Korrektur mit Hilfe der Navigation durchzuführen wird wiederum einen Baustein zur Sicherheit dieser Therapieverfahren leisten.

Die Endoprothetik grosser Gelenke wird ergänzt durch Ihre Anwendung am Schultergelenk. Wir können das gesamte Spektrum knochenschonender Oberflächenersatzprothesen, konventioneller und sogenannter inverser Endoprothesen anbieten einschliesslich Revisions- und Wechseloperationen.

Schwerpunkt Schulterchirurgie

Wir bieten das gesamte Spektrum offener wie arthroskopischer Behandlungsverfahren des Schultergelenkes an.

Dazu gehören die Behandlung von:

  • Engpassyndromen (Impingement)
  • Defekten der Rotatorenmanschette
  • Kalkschulter
  • Instabilität und Luxation, Labrumabriss, SLAP-Läsion
  • Frakturen
  • Kunstgelenke bei Arthrose und Rotatorenmanschettenrupturen 
  • Oberflächenersatz, Schultertotalendoprothese, Inverse Prothese
  • Wechseloperationen von Schulterprothesen

Wenn immer möglich werden arthroskopische Verfahren z.B. zur Behandlung von Instabilität und Rotatorenmanschette eingesetzt.

Schwerpunkt Kniegelenk

Das Kniegelenk stellt als eine Domäne der arthroskopischen Behandlung eine häufige Indikation für einen Eingriff in unserer Klinik dar.
Wir verfügen über eine Arthroskopieeinheit auf dem neuesten Stand der Technik, die uns gestattet, Operationen auf CD und DVD zu dokumentieren und den gesamten Ablauf des Eingriffes für unsere Patienten zu filmen.

Wir behandeln:

  • Meniskusrisse (arthroskop. Teilentfernung, Meniskusnaht)
  • Knorpelschaden (Arthrose,Verletzung: Glättungen, Bohrungen, Knorpelverpflanzung)
  • Osteochondrosis dissecans (Ablösung knorpeliger oder knöcherner Fragmente im Knie)
  • Plicasyndrom (eine im Knie "scheuernde" Bindegewebsfalte)
  • Bandchirurgie (Kreuzbandplastik mit Semitendinosus-Sehne)
  • Kreuzbandchirurgie (arthroskopische Ersatzplastik vorderes und hinteres Kreuzband, Versorgung komplexer Instabilitäten)

Arthroskoische Verfahren werden gegebenenfalls durch Korrekturosteotomien ergänzt (s.o.)

Schwerpunkt Fußchirurgie

(s.a. Schwerpunkt artroskopische Chirurgie)
Angeboten werden sämtliche Verfahren der Vorfusskorrektur, aber auch Operationen an Fusswurzel und  Rückfuss wie:

  • Arthrodesen von oberen und unteren Sprunggelenk
  • Korrektur von Hallux valgus
  • Korrektur von Zehendeformitäten und Metatarsalgie
  • Grosszehengrundgelenksarthrose (Hallux rigidus)
  • Arthroskopische Behandlung des oberen Sprunggelenkes bei Knorpelschaden, Bandinstabilität

Schwerpunkt Arthroskopische Chirurgie

Die genannten Gelenkspiegelungen von Schulter und Kniegelenk werden ergänzt durch die Anwendung dieses Verfahrens am:

  • Sprunggelenk bei Osteochondrosis dissecans, Knorpelschaden, Instabilität, Impingement
  • Hüftgelenk bei Hüftkopfnekrose, freie Gelenkkörper, Labrumabrisse, Impingement

Schwerpunkt Sporttraumatologie und Unfallchirurgie

Lange Röhrenknochen (Ober- und Unterschenkel, Oberarm) werden bevorzugt intramedullär mit Hilfe von Titannägeln stabilisiert, um eine frühe Belastung zu ermöglichen.

Gelenkbrüche sowie Brüche des älteren Patienten werden darüber hinaus mit sog. winkelstabilen Plattenfixateuren versorgt, die gegenüber herkömmlichen Platten früherer Generationen eine höhere Stabilität erreichen.
Sie ermöglichen darüber hinaus kosmetisch befriedigendere minimal invasive Zugänge.

Osteoporotische Wirbelkörperbrüche werden erfolgreich mit Hilfe von Zementauffüllung behandelt, um die nicht selten zur Immobilität führenden Schmerzen zu beherrschen (Kyphplastie)

Typische Sportverletzungen wie Meniskusrisse, Kreuzbandzerreisungen oder Schulterluxationen werden wie oben beschrieben nach modernsten Verfahren versorgt. Typische Überlastungsschäden werden mit allen Methoden der operativen wie konservativen Medizin behandelt.

Unsere Abteilung legt Wert auf eine frühe Mobilisation der uns anvertrauten Patienten.
Wir verfügen über eine grosszügig bemessene Abteilung für Physikalische Therapie mit allen Anwendungsmöglichkeiten der modernen Rehabilitation einschliesslich Bewegungsbecken.
Die Klinik verfügt über eine Geriatrische Rehabilitation.
Ein menschlicher Umgang aller an dem Genesungsprozess eines Patienten beteiligter Mitarbeiter ist für uns selbstverständlich.

In unserer unfallchirurgischen Abteilung werden Patienten mit unfallbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie deren Folgezustände betreut.

Ebenso behandeln wir orthopädische Erkrankungen, die auf Grund angeborener oder erworbener Fehlstellungen entstehen. Ein erheblicher Anteil der Patienten leidet an Gelenkverschleiss, der Arthose eines oder mehrerer Gelenke.

Wir implantieren eine große Anzahl künstlicher Hüft-, Knie- und Schultergelenke bevorzugt in minimal-invasiven Techniken und ermöglichen mit gewebsschonenden Zugängen eine schnelle Rehabilitation.

Navigierte Operationen des Kniegelenkes führen zu einer sicheren und reproduzierbaren Ausrichtung der  künstlichen Gelenke.

Über die operativen Verfahren des Gelenkersatzes hinaus betreuen wir Patienten mit Osteoporose oder verschleißbedingten Schmerzen der Wirbelsäule durchein Behandlungsprogramm intensiver Physiotherapie, wirbelsäulennaher Medikamentengabe ergänzt durch eine Vorstellung bei den Schmerztherapeuten des Hauses.

Osteoporotische Wirbelbrüche können durch eine wenig belastende Zementauffüllung (Kyphoplastie) sehr wirkungsvoll behandelt werden. Ergänzen stabilisieren wir Wirbelbrüche nach den bewährten Prinzipien der deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie.

Für Notfalleingriffe wird ein erfahrenes Operationsteam rund um die Uhr vorgehalten. Die ambulante Behandlung von Privat-, Sport- und Arbeitsunfällen und allen anderen Notfällen ist in der Notaufnahme über 24 Stunden gewährleistet.

Eine detaillierte Übersicht unserer Leistungen finden Sie rechts in der Leiste unter „Leistungsspektrum“.

Chefarzt Dr. med. Thomas Strube Chirurg - Unfallchirurgie, Orthopädie

Endprothetikzentrum

Das Zentrum ist ein guter Indikator für die Leistungen der Kreisklinik auf dem Fachgebiet der Endoprothetik. Es steht für eine optimierte Versorgung von Patienten mit Hüft- und Kniegelenkersatz. Dr. med. Thomas Strube, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, konnte nun mit seinem Team das begehrte Zertifikat in Empfang nehmen.

In Deutschland ist ab dem 50. Lebensjahr mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Arthrose an Knie- oder Hüftgelenken betroffen. Die sogenannten Cox- und Gonarthrosen (Hüft- und Kniegelenksverschleiß) bringen Einschränkungen in der Bewegung, Schmerzen und damit auch eine verminderte Lebensqualität mit sich. Sind Therapiemöglichkeiten, wie z. B. physikalische Behandlung oder Schmerztherapie ausgereizt, stehen die Betroffenen vor der Frage, ob ein künstliches Gelenk (Endoprothese) wieder zu Schmerzfreiheit und zu mehr Lebensqualität verhelfen kann. 

Das Zertifikat „Endoprothetikzentrum“ ist bei der Entscheidung zu einer Operation ein hilfreicher Hinweis für Patienten. Die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) hat zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie ein Verfahren entwickelt, das den geprüften Kliniken eine qualitativ hochwertige Durchführung endoprothetischer Eingriffe bescheinigt.

Für den Erhalt des Zertifikats musste sich die Abteilung nun einer Vor-Ort-Prüfung durch zwei, als Fachexperten ausgebildete, Orthopäden stellen. Durchleuchtet wurden Themenbereiche wie Behandlungsplanung, Maßnahmen der Patientensicherheit, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter oder auch die sinnvolle Vernetzung mit Kooperationspartnern. 

Die Versorgung der Patienten durch Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitern wurde von den Experten genauestens unter die Lumpe genommen. Auch die aktuelle Diskussion über unnötige Operationen hat das Zertifikat aufgegriffen. Die Klinik musste hierfür nachweisen, dass gestellte Indikationen für eine Operation ausführlich in festgelegten Konferenzen der Ärzteschaft besprochen werden. 

„Besonders wichtig ist die intensive Einbindung unserer Patienten in ihre Behandlung“, erläutert er und erklärt weiter „ob beim ersten Kontakt in der Sprechstunde, während des stationären Aufenthalts oder bei Entlassung - unsere Patienten werden aktiv einbezogen und sind stets über ihren Behandlungsstand informiert“. 

Unsere Kooperationspartner:
- Gefäßchirurgie am Klinikum Nürnberg
- alphaREHA Roth GmbH
- Mikrobiologie am Klinikum Nürnberg
- Krankenhaus Rummelsberg gGmbH
- Pathalogisches Institut am Klinikum Fürth
- Sanitätshaus Dechet Roth
- Strahlentherapie Roth