In unserer unfallchirurgischen Abteilung werden Patienten mit unfallbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie deren Folgezustände betreut.

Ebenso behandeln wir orthopädische Erkrankungen, die auf Grund angeborener oder erworbener Fehlstellungen entstehen. Ein erheblicher Anteil der Patienten leidet an Gelenkverschleiss, der Arthose eines oder mehrerer Gelenke.

Wir implantieren eine große Anzahl künstlicher Hüft-, Knie- und Schultergelenke bevorzugt in minimal-invasiven Techniken und ermöglichen mit gewebsschonenden Zugängen eine schnelle Rehabilitation.

Navigierte Operationen des Kniegelenkes führen zu einer sicheren und reproduzierbaren Ausrichtung der  künstlichen Gelenke.

Über die operativen Verfahren des Gelenkersatzes hinaus betreuen wir Patienten mit Osteoporose oder verschleißbedingten Schmerzen der Wirbelsäule durchein Behandlungsprogramm intensiver Physiotherapie, wirbelsäulennaher Medikamentengabe ergänzt durch eine Vorstellung bei den Schmerztherapeuten des Hauses.

Osteoporotische Wirbelbrüche können durch eine wenig belastende Zementauffüllung (Kyphoplastie) sehr wirkungsvoll behandelt werden. Ergänzen stabilisieren wir Wirbelbrüche nach den bewährten Prinzipien der deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie.

Für Notfalleingriffe wird ein erfahrenes Operationsteam rund um die Uhr vorgehalten. Die ambulante Behandlung von Privat-, Sport- und Arbeitsunfällen und allen anderen Notfällen ist in der Notaufnahme über 24 Stunden gewährleistet.

Eine detaillierte Übersicht unserer Leistungen finden Sie rechts in der Leiste unter „Leistungsspektrum“.

Chefarzt Dr. med. Thomas Strube Chirurg - Unfallchirurgie, Orthopädie

Endprothetikzentrum

Das Zentrum ist ein guter Indikator für die Leistungen der Kreisklinik auf dem Fachgebiet der Endoprothetik. Es steht für eine optimierte Versorgung von Patienten mit Hüft- und Kniegelenkersatz. Dr. med. Thomas Strube, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, konnte nun mit seinem Team das begehrte Zertifikat in Empfang nehmen.

In Deutschland ist ab dem 50. Lebensjahr mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Arthrose an Knie- oder Hüftgelenken betroffen. Die sogenannten Cox- und Gonarthrosen (Hüft- und Kniegelenksverschleiß) bringen Einschränkungen in der Bewegung, Schmerzen und damit auch eine verminderte Lebensqualität mit sich. Sind Therapiemöglichkeiten, wie z. B. physikalische Behandlung oder Schmerztherapie ausgereizt, stehen die Betroffenen vor der Frage, ob ein künstliches Gelenk (Endoprothese) wieder zu Schmerzfreiheit und zu mehr Lebensqualität verhelfen kann. 

Das Zertifikat „Endoprothetikzentrum“ ist bei der Entscheidung zu einer Operation ein hilfreicher Hinweis für Patienten. Die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) hat zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie ein Verfahren entwickelt, das den geprüften Kliniken eine qualitativ hochwertige Durchführung endoprothetischer Eingriffe bescheinigt.

Für den Erhalt des Zertifikats musste sich die Abteilung nun einer Vor-Ort-Prüfung durch zwei, als Fachexperten ausgebildete, Orthopäden stellen. Durchleuchtet wurden Themenbereiche wie Behandlungsplanung, Maßnahmen der Patientensicherheit, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter oder auch die sinnvolle Vernetzung mit Kooperationspartnern. 

Die Versorgung der Patienten durch Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitern wurde von den Experten genauestens unter die Lumpe genommen. Auch die aktuelle Diskussion über unnötige Operationen hat das Zertifikat aufgegriffen. Die Klinik musste hierfür nachweisen, dass gestellte Indikationen für eine Operation ausführlich in festgelegten Konferenzen der Ärzteschaft besprochen werden. 

„Besonders wichtig ist die intensive Einbindung unserer Patienten in ihre Behandlung“, erläutert er und erklärt weiter „ob beim ersten Kontakt in der Sprechstunde, während des stationären Aufenthalts oder bei Entlassung - unsere Patienten werden aktiv einbezogen und sind stets über ihren Behandlungsstand informiert“. 

Unsere Kooperationspartner:
- Gefäßchirurgie am Klinikum Nürnberg
- alphaREHA Roth GmbH
- Mikrobiologie am Klinikum Nürnberg
- Krankenhaus Rummelsberg gGmbH
- Pathalogisches Institut am Klinikum Fürth
- Sanitätshaus Dechet Roth
- Strahlentherapie Roth