Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose und der physiotherapeutischen Befunderhebung werden in Abstimmung mit dem gesamten Therapeutischen Team Therapieziele zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung von Funktion und Leistungsfähigkeit der motorischen und cognitiven Fähigkeiten unserer Patienten festgelegt und umgesetzt.

Die Aufgaben der Physiotherapeuten liegen dabei in der Befundung, Behandlung und Schulung von Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Herz-, Kreislauf- und Nervensystems sowie der Stoffwechselorgane.

Auch die Anleitung und Schulung der Angehörigen fällt in den Aufgabenbereich der Physiotherapeuten.

Die folgenden grundlegenden Therapieformen bestimmen die Behandlung mittels verschiedener Maßnahmen:

  1. Physiotherapeutische Diagnostik mit Erfassung von  Funktionsdefiziten, Ressourcen und Zielen
  2. Anwendung krankheitsbezogener physiotherapeutischer Therapien im Rahmen eines Gesamtbehandlungszieles und -konzeptes
  3. Integration spezieller, in der Geriatrischen Rehabilitation bewährter Konzepte (z.B. Bobath).
  4. Verbesserung der Mobilität, der selbständigen Bewegungsfähigkeit und Bewegungskontrolle sowie der damit verbundenen Alltagskompetenz
  5. Wahrnehmungs- und Koordinationsschulung, Propriozeptionsschulung, Gehtraining
  6. Muskelaufbautraining, Kontrakturprophylaxe, Thromboseprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Kraft/Ausdauer- und Gleichgewichtstraining
  7. Durchblutungsfördende Maßnahmen

Neben Einzeltherapien finden auch spezielle Gruppenangebote statt, wie Sturzvorbeugung, Gleichgewichtstraining, Kraftausdauertraining, med. Trainingstherapie an Geräten, Nordic Walking, Terraintraining, Alltagstraining z.B. an der Bushaltestelle, Rollatorschulung.