Startschuss an der Berufsfachschule für Krankenpflege

09.10.2018 - Von: G. Rudolph

Kaum wurden die Schüler des letzten Ausbildungskurses an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Roth in ihren Berufsalltag entlassen, begannen 24 „neue“ Krankenpflegschüler ihre 3-jährige Krankenpflegeausbildung.

Ausbildungskurs an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Roth

Die 21 Schülerinnen und ihre 3 männlichen Kollegen bekamen zwar von Schulleiter Markus Hanekamp keine Schultüte überreicht, wurden aber bereits am ersten Schultag frühmorgens vom Schulleiter und dem gesamten Lehrerkollegium mit einem feierlichen Begrüßungskaffee herzlich empfangen.

Schulleiter Markus Hanekamp versprach in seiner Begrüßung „eine interessante und abwechslungsreiche aber manchmal auch anstrengende Ausbildung“, an deren Ende ein toller Beruf stehe. Und weil Unterrichtstheorie und Praxis sehr gut vernetzt wären, mache er sich als Schulleiter  über die Ergebnisse am Ende der Ausbildung keine Sorgen.

Der erste Tag war dann bereits vollgepackt mit vielen allgemeinen Informationen, einer intensiven persönlichen Vorstellungsrunde und der inzwischen obligatorischen Klinikrally. Was als Einführungsgottesdienst am Ende des ersten Schultages gedacht war, wurde somit gleichzeitig zum Startschuss für die nächsten drei Ausbildungsjahre. 

In der gemeinsamen Vorstellungs- und Fragerunde, es wurde gemeinsam nach den mitgebrachten Kompetenzen gesucht, hatten sich die Azubis viel Interessantes aus ihrem Leben zu erzählen.
Mit einem neuen Entfernungsrekord zwischen dem Ausbildungsort Roth und der angestammten Heimat, konnte eine Krankenpflegeschülerin aus Venezuela aufwarten. Bei einer Flugzeit von 15 bis 20 Stunden ist es dann doch etwas schwierig am freien Wochenende „schnell mal zu Hause bei den Eltern vorbeizuschauen“. Anders verhielt es sich bei den acht in der Kreisklinik Roth geborenen Schülern, denn sie wohnen immer noch in Mittelfranken. Ebenso viele Azubis wie „Einheimische“ besitzen einen Migrationshintergrund und werden den Kurs mit ihrer kulturellen Prägung bereichern, hoffte Heinz Hofer als Kursleiter.
Auf immerhin vier erlernte Sprachen brachte es eine Schülerin und elf der Neuankömmlinge konnte von persönlichen Pflegeerfahrungen, als sehr gute Voraussetzung für den Beruf, berichten. Heinz Hofer: „Es wird spannend.“

Auf die letzte Frage von Markus Hanekamp, wer schon einmal im Unterricht geschlafen habe, gab es keine eindeutigen Antworten und die letztendliche Wahrheit wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

Weitere Informationen unter: www.krankenpflegeschule-roth.de