Dialyse, Kreißsaal und Schloss Ratibor

22.11.2019 - Von: G. Rudolph

Auch in diesem Jahr waren am Buß- und Bettag wieder alle Schulen geschlossen und einige Eltern standen vor der Frage: „Wohin mit meinen Kindern“? Zum sechsten Mal haben wir den Anlass genutzt und für unsere Mitarbeiter-Kinder ein Programm zusammengestellt und sie eingeladen, mit uns eine schöne Zeit zu verbringen.

Unabhängig von der Kinderbetreuung war es auch unser Ziel, den Kindern die Kreisklinik Roth als potentielle Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeit vorzustellen. Und … wer von uns wollte früher nicht auch gerne wissen, wo die eigenen Eltern arbeiten?

Nach einer kurzen Begrüßung durch Klinikleiter Werner Rupp und einer gemeinsamen Vorstellungsrunde, ging es über den Weinberg in Richtung Landratsamt Roth. Dort erwarteten uns mit einem reichhaltigen Frühstück die Kinder der Beschäftigten des Landratsamtes. Die Tagesverpflegung bereiteten wie immer die Mitarbeiter*innen unserer Küche vor. Herzlichen Dank dafür. Es hat super geschmeckt.

„Checker Tobi“, wer ihn noch nicht kennt sollte ihn unbedingt kennenlernen, erklärte danach in seiner Reportage kindgerecht, wie „heut zu Tage“ ein Krankenhaus funktioniert. Im Anschluss, wir befanden uns ja mitten in "unserer" Klinik, wurde es dann „total real“. Die im Film vorgestellten Abteilungen konnten wir „Live“ ansehen und nebenbei den Eltern an ihrem Arbeitsplatz einen Besuch abstatten.

Besonders beeindruckt waren die Kinder von Geschehen in der Dialyse. Gebannt beobachteten sie wie das warme Blut der Patienten über die Schläuche zum Filter transportiert wurde und dann wieder im Arm des Patienten verschwand. Ein Patient stellte sich geduldig den Fragen der Kinder und gab gerne Auskunft.

Aufregend war auch der Besuch des Kreißsaals, denn wer von den Anwesenden in der Kreisklinik geboren wurde, kehrte sozusagen an seine eigenen Wurzeln zurück. Herzlichen Dank, Laura Newberry, für die nette Kreißsaalführung!

Um 10.50 Uhr, saßen wir dann schon im Stadtbus. Ziel Schloss Ratibor, Teilnahme an  einer Schlossführung. Sehr interessant, aber auch wahnsinnig anstrengend, lautete das übereinstimmende Fazit. Die Highlights dort: Das Schlossgespenst im Aufzugschacht und der Gefängnisturm in der Rother Stadtmauer.
Das Rother Schloss ist es wert mit Eltern und Geschwistern in Ruhe noch einmal besucht zu werden. 

Aus der Stadt Roth zurück, hungrig und von den vielen Eindrücken ziemlich geschafft, waren wir alle froh als uns netterweise Frau Meyer das Mittagessen, es gab wohlschmeckende Tortellini, persönlich servierte. Vielen dank dafür.

Nach dem Essen, konnte wer mochte, seine Gedanken entweder mit Farbstiften auf eine Stofftasche fixieren oder die restliche Zeit auf dem Spielplatz im Klinikpark verbringen.
Und dann hieß es .. Bis zum nächsten Jahr!?