Lieder und eine großzügige Spende für Kranke

21.01.2019 - Von: Eva Schultheiß

Die Laibstädter Schola „ChorElai“ besuchte Patienten der Rother Palliativstation und überreichten Scheck.

Zum dritten Mal erfreute zum Ausklang des vergangenen Jahres die Laibstädter Schola „ChorElai“ unter der Leitung von Irmgard Meier am Heiligen Abend die Schwerstkranken in der Palliativstation der Kreisklinik Roth mit Liedern und einer großzügigen Spende.

Angeregt hatte dies Martina Schuster, die sich zusammen mit ihrem Mann Gottfried mit einem geselligen Abendessen bei den Musikern und Sängern bedankte für deren Engagement an einem Tag, an dem man gemeinhin keine Zeit hat.

Ein gemütliches Essen gab es zwar auch heuer wieder, aber die Musiker und Sänger von ChorElai wollten die Einladung nun nicht mehr annehmen, sondern das Geld der Palliativstation spenden, damit zusätzliche Angebote verwirklicht werden können, die den Schwerstkranken gut tun.

Der Heidecker Stefan Wiesmüller, seit zehn Jahren Leiter der Palliativstation, erläuterte, dass man damit den Kranken beispielsweise besondere Angebote machen kann, die über die Krankenkassensätze nicht abgedeckt sind. So kann ihnen in ihren oft letzten Lebenstagen eine Freude bereitet oder Gutes getan werden.

Dass insgesamt 1100 Euro zusammenkamen, ist auch dem Werk- und Bastelverein und dem Bastelkreis Haus St. Benedikt (den „Bastelfrauen“) zu verdanken, die den „Essensgegenwert“ der Schusters großzügig aufstockten.


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Stefan Wiesmüller (mit Scheck), Leiter der Palliativstation an der Kreisklinik Roth, Irmgard Meier (l.), Leiterin des Heidecker „ChorElai, und Martina und Gottfried Schuster freuten sich gleichermaßen über die großzügige Spende. F.: Eva Schultheiß