Kreisklinik zieht vorläufige Bilanz für 2018

03.01.2019 -

Stabile Entwicklung – Rückgang in der Notfallambulanz Die Kreisklinik zieht eine insgesamt positive vorläufige Bilanz für das soeben abgelaufene Jahr 2018. Insgesamt wurden 20.375 Menschen stationär und ambulant versorgt. Das sind 178 weniger als 2017, als 20.553 Patienten das Krankenhaus am Weinberg aufsuchten.   Der Rückgang bezieht sich insbesondere auf die Notfallambulanz, da seit Ende März 2018 eine Bereitschaftsdienst-Praxis etabliert werden konnte.

Zahlen, Fakten
Im Akutkrankenhaus wurden 11.395 Patienten behandelt, das waren 89 mehr als 2017.
Den stärksten Zuwachs (+ 73 / + 4,5 %) hatte die Allgemeinchirurgie zu verzeichnen. Die Fachabteilungen Unfallchirurgie, Innere Medizin und die Belegabteilungen Augen, Gynäkologie/Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Onkologie und Urologie versorgten die Patienten im Wesentlichen auf dem Niveau der Vorjahre.
Die Zahl der Geburten lag mit 609 geringfügig unter dem Vorjahresniveau (619).
In der Palliativmedizin wurden im abgelaufenen Jahr 317 Menschen betreut. Das sind 17 weniger als 2017. 
Etwas höher die Patientenzahlen in der Geriatrischen Reha (+11).

Die Notfallambulanz der Rother Klinik versorgte 6.310 Menschen, im Vorjahr waren es 6.795. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass seit Ende März 2018 eine Bereitschaftsdienst-Praxis der niedergelassenen Ärzte an der Kreisklinik Roth etabliert ist. Ein wesentlicher Vorteil für die Patienten, wie die Klinik mitteilt.

Insgesamt vermeldet die Klinik damit eine medizinisch-pflegerische und therapeutische Versorgung auf dem Niveau der Vorjahre.

Zukunftsbilanz
Um die Zukunftsfähigkeit der Klinik zu gewährleisten, wurden nennenswerte finanzielle Mittel aufgewendet. Schwerpunkte waren Investitionen für eine moderne Endoskopieabteilung, ein neues Bildgebungsverfahren für die Unfallchirurgie, Monitore im Intensiv- und Schlaganfallbereich, Ultraschallgeräte u. a.

In die Gebäudetechnik und –instandhaltung flossen ebenfalls erhebliche Mittel. Schwerpunkt war hier der Umbau der Stationsstützpunkte, um den Brandschutz zu optimieren. Allein für diese Maßnahme wurde nahezu 1 Mio. Euro ausgegeben (2017/2018).

Die Planungen für die bevorstehende Erweiterung/Generalsanierung wurden in 2018 intensiviert und haben die Gremien und die Organe der Klinik zeitlich stark beansprucht. Schließlich soll mit einem großen Erweiterungsbau im 3. Quartal diesen Jahres begonnen werden.

Die vielfältigen medizinisch-pflegerischen, therapeutischen und alle anderen Leistungen im stationären wie im ambulanten Bereich konnten nur bewältigt werden, „weil unsere 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 30 Berufsgruppen täglich eine hervorragende Arbeit für die Menschen leisten“, so Klinikvorstand Werner Rupp.

Er dankte dabei ausdrücklich auch für das vielfältige und große Engagement der ehrenamtlich Tätigen, die Leistung der Rettungsdienste und die gute Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten.