Rother Krankenhaus fühlt sich gut auf die zweite Corona-Welle vorbereitet

03.11.2020 - Von: Monika Meyer, Hilpoltsteiner Kurier

HilpoltsteinDie Zahlen steigen und steigen. Auf der Corona-Karte färbt sich ein Landkreis nach dem anderen dunkelrot. Mit einem Lockdown hofft die Politik, die Zahl der Infizierten wieder senken zu können. Besonders betroffen ist natürlich die Kreisklinik Roth, die mehr Patienten mit der ansteckenden Krankheit fürchten muss. Klinikleiter Werner Rupp steht dem Hilpoltsteiner Kurier Rede und Antwort.

Interview mit Klinikchef Werner Rupp

Die zweite Coronawelle rollt. Deutschland muss sich in einen Lockdown begeben, um die steigenden Zahlen in den Griff zu bekommen. Fühlen Sie sich gut vorbereitet für eine wachsende Anzahl an Covid-19-Patienten?

Werner Rupp: Wir haben alle Vorkehrungen getroffen und fühlen uns gut vorbereitet. Aber keiner weiß, wie es insgesamt weitergeht.

Hat sich die zunehmende Zahl der Infizierten im Landkreis Roth bereits an den Belegungszahlen in der Kreisklinik Roth bemerkbar gemacht?

Rupp: Ja, das ist der Fall. Nachdem wir über mehrere Wochen keinen einzigen Covid-19-Patienten versorgen mussten, sind es aktuell elf Patienten mit bestätigtem Covid-19, davon neun auf der Allgemeinstation und zwei auf Intensiv. Ein Patient wird beatmet.

Können die infektiösen Covid-19-Patienten in separaten Stationen behandelt werden? (Hier weiterlesen ... )