Geriatrische Reha beweist erneut höchste Behandlungsqualität

25.05.2021 - Von: G. Rudolph

Das Team der Geriatrischen Reha hat die dritte Re-Zertifizierung „Q-Reha“ mit großem Erfolg absolviert und stellte somit erneut das konstant hohe Behandlungsniveau eindrucksvoll unter Beweis.

Nach einem langen Tag, während dem unter anderem die Behandlungsprozesse von Patienten, die Qualifikationen der Mitarbeiter, das Hygienekonzept und die Organisation der Abteilung unter die Lupe genommen wurden, war es dann späten Nachmittag soweit. Voller Spannung warteten die am Zertifizierungsprozess beteiligten Mitarbeiter auf das Ergebnis der Prüfung. Die große Frage im Raum lautete: Bestanden oder nicht bestanden?

„Ich freue mich, dass ich Ihnen mitteilen darf, dass Sie die Zertifizierung bestanden haben“, verkündete um 16.20 Uhr die Auditorin der Firma Sama-Cert, Nicole Seiffer, feierlich den anwesenden Mitarbeitern.

Seiffer war nicht nur von der hohen Qualität der Patientenversorgung, Struktur und Organisation der Abteilung überzeugt. In ihrem Abschlussbericht hob sie besonders hervor, dass die Abteilung trotz Pandemie die Anforderungen von „Q-Reha“ „nicht nur gerade so, sondern sehr gut“, erfüllt habe. Das zeige sich beim hohen Engagement des gesamten Teams, das so wichtige Themen wie Patientensicherheit und Behandlungsqualität mit Leben erfülle. Auch der hohe Stand an fachlicher Expertise im Leitungsteam mit einer internistischen Oberärztin und einer internistischen Fachärztin jeweils mit Zusatzausbildung als Geriaterin ist herausragend.

Doch auch ganz praktisch wurden im Verlauf der letzten drei Jahre umfangreiche Neuerungen eingeführt. Es wurde ein komplett neuer Trainingsbereich für Gleichgewichtstherapie und Sturzvermeidung eingerichtet, der auch vermehrt gerätegestützte Therapie ermöglicht.

Mit der Anschaffung einer Veeh Harfe besteht nun auch für Patienten, die bisher keine Erfahrung mit Musikinstrumenten hatten, die Möglichkeit Musikalität, Fingerfertigkeit und Konzentration zu trainieren. Kreativität und Fantasie kann auch beim angeleiteten Umgang mit Elbwolle und dem Herstellen von Bienenwachstüchern entfaltet werden. So werden die Patienten der Geriatrischen Reha neben dem reinen körperlichen Training auch auf vielen anderen Ebenen gefördert. „Sie haben mit und trotz Corona viel auf den Weg gebracht“, so die Auditorin.

Gemeinsam mit Pflegedienstleiter Dieter Debus bedankte sich Nadine Ortner, stellvertretende Vorständin, bei allen Pflegenden, Ärzten und Therapeuten für die „grandiosen Teamleistung bei der Vorbereitung und Durchführung des Audits. Nadine Ortner erklärte: „Wir konnten viel von dem zeigen, was wir in den letzten drei Jahren gemeinsam in Gang gesetzt haben“.

Zum Abschluss dankte die Klinikleitung den Mitarbeitern mit kleinen Präsenten und Blumen für ihr Engagement.

Ziel der Geriatrischen Rehabilitation
Die Geriatrische Rehabilitationsabteilung der Kreisklinik Roth wurde 1998 eröffnet und zählt seither zu den „Erfolgsgeschichten“ der Kreisklinik.

Das erklärte Ziel der Einrichtung ist die Wiederherstellung der Selbstständigkeit und die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, insbesondere älterer, kranker Menschen. Ermöglicht wird das durch eine fachübergreifende, individuelle Behandlung der Patienten.

In Ergänzung zur Akutbehandlung stellt die Abteilung eine weiterführende und umfassende medizinische und soziale Versorgung sicher und ist an den besonderen Erfordernissen der Rehabilitation älterer und multimorbider Menschen ausgerichtet.


Fotos:
Zum Abschluss überreichte stv. Vorstand Nadine Ortner den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Dankeschön einen Blumenstrauß.
Ein Patientin demonstriert die Veeh Harfe und den Umgang mit Elbwolle.