Gastroenterologie

1. Ultraschall
- Abdomensonographie
- pw- und Farbduplexsonographie der Abdominalgefäße
- echosignalverstärkte Sonographie (Kontrastmittelultraschall)
- ultraschallgesteuerte Punktionen und Drainagen (Probenentnahme, Flüssigkeitsableitungen)
- Leberbiopsie

2. Gastroenterologische Funktionsdiagnostik
- H2-Atemtest zur Diagnostik von Zuckerunverträglichkeiten (Lactose, Fructose, Sorbit)
- Ösophagus-24 h-pH-Metrie (Langzeit-Säurerefluxmessung)
- HR („High-resolution“)-Manometrie der Speiseröhre (in Vorbereitung)

3. Diagnostische Endoskopie
- Ösophagogastroduodenoskopie
- Coloskopie (Dickdarmspiegelung, auch i. R. d. Krebsvorsorge)
- Flexible Rektosigmoidoskopie
- Proktoskopie
- Endosonographie
- ERCP (endoskopisch retrograde Cholangiopancreaticographie:
Kontrastmitteldarstellung der Gallen- und/oder Bauchspeicheldrüsengänge)

4. Therapeutische Endoskopie
- Endoskopische Therapie von gastrointestinalen Blutungen:

  • Argonplasmakoagulation (APC)
  • Applikation von Metallclips
  • Gummibandligatur und Injektionstherapie von Speiseröhren- und Magenvarizen
  • Einbringen von absorbierenden Substanzen
  • Applikation von Gewebskleber
  • Erweiterung von gutartigen oder bösartigen Engstellen im oberen und unteren Gastrointestinaltrakt (Ballondilatation, Bougierung)
  • Entfernung von gutartigen Wucherungen (Polypen) oder Frühkarzinomen im oberen und unteren Gastrointestinaltrakt
  • Anlage von Ernährungsonden in den Magen oder Dünndarm (z. B. PEG/PEJ)
  • Einbringen von Stents zum dauerhaften Offenhalten von gutartigen oder bösartigen Engstellen (z. B. Gallenwege,  Bauchspeicheldrüse, Magenausgang etc.)
  • Endoskopische Papillotomie
  • Endoskopische Vollwandresektion mit dem FTRD-System
  • Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (externe Galleableitung z. B. bei Tumoren oder Steinen)
  • Endosonographische Drainage von postoperativen Verhalten oder Pankreaspseudozysten


5. Diabetologie

6. Pneumologie

7. Palliativmedizin

8. Internistische Intensivmedizin

9. Internistische Neurologie

10. Onkologie

- Palliative Tumorbehandlung (Behandlung von Ernährungsstörungen, Galleabflussstörungen, Engstellen des Magen-Darm-Traktes etc.)

11. Kooperationen
- Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg (Klinikum Nürnberg), u. a. im Rahmen der Lehrkrankenhausvereinbarung
- Wöchentliches Tumorboard (Donnerstags, 16 Uhr) in Kooperation mit der Strahlentherapie Roth, der onkologischen Praxis Roth, der viszeralchirurgischen Abteilung und der radiologischen Abteilung im Haus

Ambulantes Operieren

Endoskopische Untersuchungen und Therapieverfahren im Rahmen des ambulanten Operierens (AOP) nach §115b SGB V für gesetzlich Versicherte:
- diagnostische und therapeutische Koloskopie (z. B. Polypektomie, endoskopische Blutstillung )
- Anlage von perkutanen Ernährungssonden (PEG/PEJ)
- therapeutische Ösophagogastroduodenoskopie (z. B. Ligatur von Ösophagusvarizen oder Behandlung von Engstellen im oberen Verdauungstrakt)
ANMERKUNG: Die Durchführung einer diagnostischen Magenspiegelung ist im Rahmen des Ambulanten Operierens nicht möglich, da sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen vergütet wird.

Terminvereinbarung über das Sekretariat Innere Medizin
Es sind zwei Termine im Abstand von einigen Tagen erforderlich:
1. Termin: Aufklärungsgespräch
2. Termin: Untersuchungstermin (Abholperson erforderlich!)

Zur Terminvereinbarung ist eine Überweisung oder eine Krankenhauseinweisung des Hausarztes erforderlich.
Außerdem bringen sie zum 1. Termin  mit:
- Relevante Vorbefunde
- Versichertenkarte
- Aktuelle Laborwerte (Quick, PTT)

TIPP: Die Operationsvorbereitung einschl. Blutentnahme kann durch den überweisenden Hausarzt erfolgen und wird diesem von der gesetzlichen Krankenkasse vergütet (EBM 31011, 31012, 31013).