Leitung

PD Dr. med. habil. Thomas Anger

Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin – Kardiologie
Intensivmedizin
Invasive Kardiologie
Rhythmologie
Kardio-CT Level III

  • Tel.: 09171 802-441 -141
  • Fax: 09171 802-104
  • E-Mail: t.anger@kreisklinik-roth.de

Oberärzte

Dr. med. Thomas Ruppert

Oberarzt
Internist, Kardiologie
Notfallmedizin

    Dr. med. Susanne Krüger

    Oberärztin
    Fachärztin Innere Medizin
    Pneumologie-Somnologie
    Geriatrie

    Weiterbildungsermächtigung:
    12 Monate Weiterbildungsbefugnis in der Zusatz-Weiterbildung Geriatrie (WO2004)

      Dr. med. Milan Wasserburger

      Ärztlicher Leiter zentrale Notaufnahme
      Facharzt Innere Medizin
      Intensivmedizin
      Notfallmedizin
      Klinische Akut- und Notfallmedizin

      • E-Mail: m.wasserburger@kreisklinik-roth.de

      Dr. med. Xhevahire Ramadani

      Oberärztin
      Fachärztin Innere Medizin
      Kardiologie
      Notfallmedizin

        Sekretariat

        Silvia Brandl

        Sekretärin
        Vorzimmer Chefarzt

        • Tel.: 09171 802-141 - 441

        Alexandra Schoberth

        Sekretärin
        Vorzimmer Chefarzt

        • Tel.: 09171 802-141 - 441

        Sprechzeiten

        Schrittmacherambulanz - nach Absprache
        Marcumarsprechstunde - nach Absprache 

        Günstige Anrufzeiten im Sekretariat:

        Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr
        Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr

        Telefon: 09171 802-141 oder - 441

        Gastroenterologie:

        • Sonographie
        • Duplexsonographie der Abdominalgefäße
        • Ultraschallgezielte Organpunktion
        • Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD)
        • Endoskopische Therapie von Ösophagusvarizen (Speed-Banding, Sklerosierung)
        • Endoskopische Therapie von gastrointestinalen Blutungen (Unterspritzung, Clipping)
        • Dilatation und Bougierung im Ösophagus
        • Polypektomie im Magen
        • Perkutan endoskopische Gastrostomie (PEG)
        • Coloskopie
        • Polypektomie im Dickdarm
        • Therapie von Haemorrhoiden, Gummibandligatur
        • Endoskopische retrograde Cholangiopancreaticographie (ERCP)
        • Endoskopische Papillotomie
        • Endoskopische Steinextraktion im Gallengang mit und ohne Lithotripsie
        • Gallengangsdilatation
        • Implantation von Gallengangsendoprothesen
        • Ösophagus-Langzeit-pH-Metrie
        • Palliative Tumorablation mit Argonbeamer im oberen und unteren GI-Trakt

        Diabetologie:

        • Individuelle Diabetikerschulung und Beratung stationär und ambulant
        • Intensivierte Diabetestherapie (Basis-Bolus-Prinzip)
        • Diätberatung

        Pulmologie:

        • Flexible Bronchoskopie
        • Ganzkörper-Bodyplethysmographie mit Broncholysetest
        • Blutgasanalysen
        • Pleuradrainage
        • Palliative Pleurodese
        • Schlaf-Apnoe-Screening

        Internistische Intensivmedizin:

        • Behandlung akuter intensivpflichtiger interner Erkrankungen
        • Cardiopulmonale Reanimation
        • Intubation und maschinelle Beatmung mit verschiedenen Beatmungs-formen, weaning
        • nichtinvasive Beatmung (BiPaP Vision) 
        • Parenterale Ernährung
        • Rechtsherzkatheter
        • Kontinuierliche und diskontinuierliche Dialyse
          (in Kooperation mit niedergelassenen Nephrologen)
        • Elektrotherapie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen

        Internistische Neurologie:

        • Stroke - Schwerpunkt mit intensivierter Schlaganfallbehandlung in Kooperation mit Radiologen (CT, MRT) und niedergelassenen Neurologen
        • Telemedizinische Vernetzung mit den neurologischen Zentren Erlangen und Nürnberg (Steno Prokekt)
        • akute Lysetherapie des Schlaganfalls
        • 24 Stunden-Bereitschaft für Computertomographie
        • Duplex-Sonographie d. extra- und intrakraniellen Gefäße
        • Farbcodierte transösophageale Duplexsonographie der Aorta

        Onkologie:

        • Primärtumorsuche und Staging von Tumoren
        • Tumornachsorge und Tumorvorsorge
        • Adjuvante und palliative Chemotherapie von gastrointestinalen Tumoren, Bronchialkarzinom, Mammakarzinom
        • Therapie haematologischer Erkrankungen (außer akute Leukämien)
        • Knochenmarksbiopsie
        • Schmerztherapie

        Laboratoriumsmedizin:

        • Klinische Chemie, Haematologie, Mikrobiologie, Immunologie, Blut-gruppenserologie, Transfusionsmedizin, Haemostasiologie
        • Teilnahme an externer und interner Qualitätskontrolle

        Konsiliartätigkeiten:

        • Internistische Konsiliartätigkeit in allen Bereichen der operativen Medizin

        Ambulante Begutachtungen:

        • Aus fachärztlicher, verkehrsmedizinischer Sicht 

        Kardiologie und Angiologie:

        • Farbdopplerechocardiographie
        • Transthorakale und transösophageale Echocardiographie
          (+ Echo-Kontrastuntersuchung)
        • Streßechocardiographie
        • Farbduplexsonographie der Gefäße peripher u. zentral
        • EKG und Langzeit-EKG
        • Langzeit-Blutdruckmessung
        • Ergometrie
        • Herzschrittmacherimplantation (passager und permanent), Ein- und Zweikammersystem, frequenzadaptiert, einschl. Kontrolluntersuchungen
        • Telemetrisches Rhythmusmonitoring
        • Elektrokardioversion bei Vorhofflattern /-flimmern
        • Overdrive Stimulation (atrial)

        Kardiologie

        In der kardiologischen Abteilung behandeln wir Patient:innen mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße.
        Unsere speziellen kardiologischen Leistungen finden Sie unter :: Leistungsspektrum ::

        Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes
        Wenn nötig versorgen wir Patienten:innen mit Vorliegen von relevanten Herz-Gefäßveränderungen elektiv ambulant oder mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig stationär mit unserem invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes bei uns im Haus.

        Mehrzeilen- Kardio-CT
        In Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung (unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel) stellen wir die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig dar.

        Durch eine Kontrastmittelinjektion werden in einem Mehrzeilen- Kardio-CT die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände in höchster Auflösung dargestellt.

        Zeitgleich kann man mit diesem CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

        Für diese Untersuchungsmethode werden Patienten:innen ausgewählt, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist.

        EKG Technik
        Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung.

        Echokardiographie
        Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion.

        Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind.
        Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z. B. bei undichten oder verengten Herzklappen.

        Um die regionale Wand-Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

        Ultraschall und Doppleruntersuchungen
        Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

        Stroke Unit/ IMC-Monitoring/ Telemetrie
        Die Abteilung hält 8 IMC Plätze sowie 4 Stroke Unit Betten zur stationären Monitorüberwachung schwer erkrankter Patienten vor. 10 Telemetrie-Betten ermöglichen bei mobilen Patienten eine online- EKG-Überwachung während des stationären Aufenthaltes.

        Event“-Recorders
        Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) oder nach einem „unklaren“ Schlaganfall kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

        Implantation eines Herzschrittmachers oder Defibrillators
        Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen MRT-fähigen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

        Im Gegensatz dazu verwenden wir bei Vorliegen von schnellen, d.h. tachykarden Herzrhythmusstörungen 1- bzw. 2-Kammer Implantierbare Cardioverter-Defibrillatoren (ICD Systeme) die wir auch selbst regelmäßig nachsorgen können. Ein spezielles System dabei ist der Subcutane-ICD, d.h. ein 1-Kammer ICD System welches lediglich unter der Haut am Brustbein sitzt und eben keine Sonde im rechten Herz benötigt. Der Vorteil davon ist die technisch operative Vermeidung von Entzündungen der Herzinnenräume. Ist die Indikation für die Implantation ein ICD System gegeben, die optimierte medikamentöse Therapie allerdings noch nicht etabliert, wird in der Übergangszeit eine tragbare Defibrillator-Veste verschrieben und individuell angepasst.