Innere Medizin

Die Innere Medizin befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnostik, der konservativen und interventionellen Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge von Gesundheitsstörungen und Krankheiten der inneren Organe.

Die Inneren Medizin umfasst die:

Atmungsorgane (Pneumologie), die Organe des Herzens und des  Kreislaufs (Kardiologie), Verdauungsorgane (Gastroenterologie und Hepatologie), Nieren (Nephrologie), das Blute und die blutbildenden Organe (Hämatologie), das Gefäßsystem (Angiologie), den Stoffwechsel und die inneren Sekretion (Endokrinologie  und Diabetologie), das Immunsystem (Immunologie), das Stütz- und Bindegewebes (Rheumatologie) sowie die Infektionskrankheiten (Infektiologie und Tropenmedizin), Vergiftungen (Klinische Toxikologie) und das Gebiet der soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien (Onkologie).

Die Innere Medizin umfasst auch die Gesundheitsförderung und die Betreuung unter Berücksichtigung der somatischen, psychischen und sozialen Wechselwirkungen.  Die interdisziplinäre Koordination der an der gesundheitlichen Betreuung beteiligten Personen und Institutionen wird durch die Innere Medizin ebenfalls gewährleistet.

Die Überwachung und Therapie von Schwerstkranken (Internistische Intensivmedizin) und dem Einfluss von Training und Sport auf den gesunden und kranken Menschen (Internistische Sportheilkunde) sind ebenfalls Arbeitsgebiete der Inneren Medizin.

In der Kreisklinik Roth werden die Patienten in den Schwerpunkten Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Diabetologie  und Internistische Intensivmedizin behandelt.

Unsere Schwerpunkte

Kardiologie

In der Abteilung für Innere Medizin die sich auf die Kardiologie fokussiert, werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße behandelt.

Hierunter zählen Herzmuskelerkrankungen mit Ausprägung einer muskulären Schwäche der Herzleistung (zB Dilatative Cardiomyopathien), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung), Erkrankungen der Herzklappen (Undichtigkeit oder Verengungen der Herzklappen), Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis) bzw. der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Herzbeutels (Perikarditis) und zuletzt natürlich schnelle (zB tachykardes Vorhofflimmern) oder langsame Herzrhythmusstörungen (zB AV-Blockierungen).

Zudem werden Lungenembolien, tiefe Beinvenenthrombosen, periphere Verschlusskrankheit (Verengung der Beingefäße) und Verengung der Halsschlagadern, Erkrankungen der Aorta (große Körperschlagader), Bluthochdruck und Blutdruckkrisen, Synkopen (unklare Bewusstlosigkeit) diagnostiziert, versorgt und leitliniengerecht therapiert.

Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung. Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion. Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind. Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z.b. bei undichten oder verengten Herzklappen.

Um die Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

Ist bei schweren Erkrankungen oder bei bestimmten Rhythmusstörungen eine längere Überwachung des Herzrhythmus eines Patienten erforderlich, kann eine sogenannte Telemetrie- oder Monitor-Überwachung erfolgen. Der Patient befindet sich auf der Normalstation und bekommt einen kleinen Sender umgehängt, der seinen Herzschlag überwacht. Das entsprechende EKG wird permanent auf einem Monitor zentral aufgezeichnet und von Ärzten bzw. spezifisch ausgebildeten Pflegekräften überwacht.

Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (zu schnellem Herzschlag) kann eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden. In einer kurzen Narkose wird das Herz durch einen elektrischen Implus wieder in den richtigen Takt gebracht.

Bei bestimmten schweren Erkrankungen des Herzens, die mit einer hohen Gefahr des plötzlichen Herztodes für den Patienten verbunden sind, kann in unserer Abteilung die vorbeugende Implantation von Ein- und Zweikammer-Defibrillatoren (ICD) erfolgen. Wie im Herzschrittmacherbereich können auch bei den ICD’s sämtliche Geräte in unserer Abteilung nachkontrolliert werden.

Fällige Batterie- bzw. Aggregatwechsel von Schrittmachern und implantierten Defibrillatoren werden ebenfalls in unserer Abteilung vorgenommen.

In der nahen Zukunft werden die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig darstellbar sein: ein Mehrzeilen- Kardio-CT (die Schichtaufnahme des Herzens größter Auflösung) wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel betrieben so dass mittels Kontrastmittel direkt die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände dargestellt werden können. Indikation für diese Untersuchungsmethode dabei sind Patienten, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist und wir diese Koronare Herzerkrankung nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung direkt in Roth ausschließen wollen. Zeitgleich kann man durch dieses CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

Zeitgleich etablieren wir die Strukturen zur Initiierung eines invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes an der Kreisklinik Roth auf dem wir dann Patienten mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig direkt in Roth versorgen werden können.

Kardiologie

In der Abteilung für Innere Medizin die sich auf die Kardiologie fokussiert, werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße behandelt.

Hierunter zählen Herzmuskelerkrankungen mit Ausprägung einer muskulären Schwäche der Herzleistung (zB Dilatative Cardiomyopathien), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung), Erkrankungen der Herzklappen (Undichtigkeit oder Verengungen der Herzklappen), Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis) bzw. der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Herzbeutels (Perikarditis) und zuletzt natürlich schnelle (zB tachykardes Vorhofflimmern) oder langsame Herzrhythmusstörungen (zB AV-Blockierungen).

Zudem werden Lungenembolien, tiefe Beinvenenthrombosen, periphere Verschlusskrankheit (Verengung der Beingefäße) und Verengung der Halsschlagadern, Erkrankungen der Aorta (große Körperschlagader), Bluthochdruck und Blutdruckkrisen, Synkopen (unklare Bewusstlosigkeit) diagnostiziert, versorgt und leitliniengerecht therapiert.

Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung. Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion. Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind. Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z.b. bei undichten oder verengten Herzklappen.

Um die Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

Ist bei schweren Erkrankungen oder bei bestimmten Rhythmusstörungen eine längere Überwachung des Herzrhythmus eines Patienten erforderlich, kann eine sogenannte Telemetrie- oder Monitor-Überwachung erfolgen. Der Patient befindet sich auf der Normalstation und bekommt einen kleinen Sender umgehängt, der seinen Herzschlag überwacht. Das entsprechende EKG wird permanent auf einem Monitor zentral aufgezeichnet und von Ärzten bzw. spezifisch ausgebildeten Pflegekräften überwacht.

Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (zu schnellem Herzschlag) kann eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden. In einer kurzen Narkose wird das Herz durch einen elektrischen Implus wieder in den richtigen Takt gebracht.

Bei bestimmten schweren Erkrankungen des Herzens, die mit einer hohen Gefahr des plötzlichen Herztodes für den Patienten verbunden sind, kann in unserer Abteilung die vorbeugende Implantation von Ein- und Zweikammer-Defibrillatoren (ICD) erfolgen. Wie im Herzschrittmacherbereich können auch bei den ICD’s sämtliche Geräte in unserer Abteilung nachkontrolliert werden.

Fällige Batterie- bzw. Aggregatwechsel von Schrittmachern und implantierten Defibrillatoren werden ebenfalls in unserer Abteilung vorgenommen.

In der nahen Zukunft werden die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig darstellbar sein: ein Mehrzeilen- Kardio-CT (die Schichtaufnahme des Herzens größter Auflösung) wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel betrieben so dass mittels Kontrastmittel direkt die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände dargestellt werden können. Indikation für diese Untersuchungsmethode dabei sind Patienten, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist und wir diese Koronare Herzerkrankung nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung direkt in Roth ausschließen wollen. Zeitgleich kann man durch dieses CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

Zeitgleich etablieren wir die Strukturen zur Initiierung eines invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes an der Kreisklinik Roth auf dem wir dann Patienten mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig direkt in Roth versorgen werden können.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkte innerhalb des Fachgebietes sind:

  • Endoskopie,
  • die Hepatologie und die
  • gastroenterologische Onkologie.

Wichtige gastroenterologische Erkrankungen:

  • Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus),
  • Tumoren des Verdauungstraktes (Kolonkarzinom),
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie Zöliakie oder die
  • entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

Pneumologie

Im Schwerpunktbereich Pneumologie stehen die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sowie der Atemmuskulatur im Vordergrund.

Im Rahmen der Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Gerät können Auffälligkeiten in den großen Atemwegen wie z. B. Tumore oder Einengungen sowie Blutungsquellen und Fremdkörper gesehen werden.
Auch kann Sekret der Atemwege zur Untersuchung auf Krankheitserreger gewonnen werden.

Anhand der Lungenfunktionsprüfung können z. B. Die Enge der Atemwege oder eine Überblähung der Lunge festgestellt werden. Auch eine Behinderung der Sauerstoffaufnahme in die Lunge kann mittels CO-Diffusion frühzeitig festgestellt werden.

Blutgasanalysen tags, nachts und bei körperlicher Belastung sind diagnostisch und auch für die Verordnung eines Sauerstoffgerätes für zu Hause erforderlich.

Die Spiroergometrie ist ein besonderes Belastungs-EKG mit gleichzeitiger Analyse der Ausatemgase und wird z. B. zur Diagnostik der Luftnot bei Belastung benötigt.

Durch Screeninggeräte können Störungen der Atmung während des Schlafes festgestellt werden.

Telemedizin

Akute Lähmungserscheinungen, Gefühls- und Sprachstörungen sind die häufigsten Symptome eines akuten Schlaganfalls.

Um ein Überleben ohne schwere Behinderungen zu ermöglichen, ist eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich. Seit 2004 ist die Kreisklinik Roth Partner des Schlaganfallnetzwerks mit Telemedizin in Nordbayern (STENO).

2011 wurde das gemeinsame Managmentsystem des SchlaganfallNetzwerk in der Kreisklinik Roth entsprechend DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Über die sofortige Versorgung des Patienten durch den Facharzt in der Kreisklinik Roth hinaus besteht die Möglichkeit, über eine telemedizinische Verbindung die Schlaganfallspezialisten der neurologischen Uniklinik Erlangen, des Klinikums Nürnberg und des Klinikums Bayreuth in die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls miteinzubeziehen.

Über eine Videoverbindung können die Spezialisten im Zentrum mit dem Patienten über einen Bildschirm Kontakt aufnehmen, diesen untersuchen und an der Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mitwirken.

Diese telemedizinische Versorgung ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche möglich.
Meist wird der Patient auf der Schlaganfallstation der Kreisklinik Roth weiter behandelt, in speziellen Fällen ist aber auch eine rasche Verlegung in das spezialisierte Zentrum vorgesehen.
Somit kann für jeden Patienten individuell die optimale Behandlung festgelegt werden.

Strokeschwerpunkt

Das Therapiekonzept der Stroke-Abteilung

Die Kreisklinik Roth verfügt seit 2004 über eine spezialisierte Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt). 

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt hier durch besonders erfahrene und qualifizierte Pflegekräfte und Ärzte. 
Durch eine intensive Überwachung der Schlaganfallpatienten, eine entsprechende diagnostische Infrastruktur und die spezielle Ausbildung des medizinischen Personals ist eine effiziente Akutdiagnostik und eine optimierte, leitliniengemäße und individuelle Therapie des Schlaganfalls möglich.

Nach der Akutversorgung der Schlaganfallpatienten in unserer Notaufnahme unter Nutzung von Telemedizin wird der Patient unmittelbar nach der stationären Aufnahme auf die Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt) der Kreisklinik Roth verlegt. 

In der Regel werden die Patienten dann über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen auf dem STROKE-Schwerpunkt überwacht und therapiert.
Im Anschluss erfolgt die Verlegung auf eine internistische Normalstation oder direkt in die neurologische Rehabilitation.

Auf unserem STROKE-Schwerpunkt halten wir 6 Monitorbetten vor. Es ist eine intensive und kontinuierliche Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffstättigung, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt möglich. Mehrmals täglich erfolgt eine neurologische Untersuchung durch speziell ausgebildetes Personal nach einen festgelegten Score.
Hier wird exakt der Verlauf der Schlaganfallsymptome, wie z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Sprach- oder Schluckstörungen, bzw. Störungen des Wachheitszustandes dokumentiert.

Durch die engmaschige Überwachung und Kontrolle des körperlichen Befundes der Patienten kann bei einer Verschlechterung des Zustandes sofort eingegriffen werden.

Begleitend wird von Beginn der Überwachung im Schlaganfallbereich an der Patient durch ein Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten versorgt. Regelmäßig finden gemeinsame Visiten von Pflegenden, Ärzten und Therapeuten statt.

Durch dieses Konzept einer Stroke Schwerpunktstation für die Behandlung von akuten Schlaganfällen können die Überlebenschancen der betroffenen Patienten verbessert und das Ausmaß der Folgeschäden deutlich verringert werden.

Beratung für stationäre Patienten in unserem Haus

Die Beratung findet jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Es referiert und berät Sie ein Arzt zu den Themen

  • Was ist Diabetes?
  • Symptome des Diabetes
  • Diabetestypen
  • Über - und Unterzuckerung
  • Spätfolgen

Jeweils Dienstag und Mittwoch von 12:30 bis 14:00 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diätassistentin zu den Themen:

  • Ziel der Diät
  • Zusammensetzung unserer Nahrung (Grundnährstoffe)
  • Berechnungsmöglichkeiten der Ernährung (Broteinheiten = BE, Kalorien)
  • Mahlzeitenverteilung
  • Schätzen verschiedener Lebensmittel
  • Ernährungsänderung in verschiedenen Situationen
  • Praktische Tipps

Jeweils Donnerstag und Freitag von 14:15 bis 15:45 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diabetesberaterin:

  • Praktische Übungen zur Stoffwechselselbstkontrolle (Blutzucker)
  • Kennenlernen und Information zu den verschiedenen Blutzuckermeßeräten
  • Diabetes in verschiedenen Situationen (Krankheit, Urlaub)
  • Insulinwirkung und Handhabung von Spritzen und Injektionshilfen
  • Umgang mit Insulin und oralen Antidiabetika
  • Spritztechnik
  • Kontrolluntersuchungen
  • Diabetiker am Steuer
  • Fußpflege

Beratung für ambulante Patienten

Das Diabetes - Team bietet im Rahmen des DMP (Disease Management Progrtamm) ambulante Schulungen  nach Vereinbarung (begrenzte Teilnehmerzahl) an. 

Unser Beratungsteam

  • Oberärztin Dr. med. Aksana Keck; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Oberärztin Dr. med. Susanne Fischer; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Ruth Winkler, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Sena Budusan, Krankenschwester; Diabetesassistentin
  • Nicole Lukas, Diätassistentin
  • Julia Geitner, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Susann Lutz, Krankenschwester; Diabetesassistentin DDG

Weiterbildungsermächtigung

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung Innere Medizin. 

(Entsprechend der Weiterbildungsordnung vom 24.04.2004 i. d. F. vom 17.10.2010 in Kraft getreten am 01.04.2011.)

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkte innerhalb des Fachgebietes sind:

  • Endoskopie,
  • die Hepatologie und die
  • gastroenterologische Onkologie.

Wichtige gastroenterologische Erkrankungen:

  • Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus),
  • Tumoren des Verdauungstraktes (Kolonkarzinom),
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie Zöliakie oder die
  • entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

Pneumologie

Im Schwerpunktbereich Pneumologie stehen die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sowie der Atemmuskulatur im Vordergrund.

Im Rahmen der Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Gerät können Auffälligkeiten in den großen Atemwegen wie z. B. Tumore oder Einengungen sowie Blutungsquellen und Fremdkörper gesehen werden.
Auch kann Sekret der Atemwege zur Untersuchung auf Krankheitserreger gewonnen werden.

Anhand der Lungenfunktionsprüfung können z. B. Die Enge der Atemwege oder eine Überblähung der Lunge festgestellt werden. Auch eine Behinderung der Sauerstoffaufnahme in die Lunge kann mittels CO-Diffusion frühzeitig festgestellt werden.

Blutgasanalysen tags, nachts und bei körperlicher Belastung sind diagnostisch und auch für die Verordnung eines Sauerstoffgerätes für zu Hause erforderlich.

Die Spiroergometrie ist ein besonderes Belastungs-EKG mit gleichzeitiger Analyse der Ausatemgase und wird z. B. zur Diagnostik der Luftnot bei Belastung benötigt.

Durch Screeninggeräte können Störungen der Atmung während des Schlafes festgestellt werden.

Telemedizin

Akute Lähmungserscheinungen, Gefühls- und Sprachstörungen sind die häufigsten Symptome eines akuten Schlaganfalls.

Um ein Überleben ohne schwere Behinderungen zu ermöglichen, ist eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich. Seit 2004 ist die Kreisklinik Roth Partner des Schlaganfallnetzwerks mit Telemedizin in Nordbayern (STENO).

2011 wurde das gemeinsame Managmentsystem des SchlaganfallNetzwerk in der Kreisklinik Roth entsprechend DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Über die sofortige Versorgung des Patienten durch den Facharzt in der Kreisklinik Roth hinaus besteht die Möglichkeit, über eine telemedizinische Verbindung die Schlaganfallspezialisten der neurologischen Uniklinik Erlangen, des Klinikums Nürnberg und des Klinikums Bayreuth in die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls miteinzubeziehen.

Über eine Videoverbindung können die Spezialisten im Zentrum mit dem Patienten über einen Bildschirm Kontakt aufnehmen, diesen untersuchen und an der Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mitwirken.

Diese telemedizinische Versorgung ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche möglich.
Meist wird der Patient auf der Schlaganfallstation der Kreisklinik Roth weiter behandelt, in speziellen Fällen ist aber auch eine rasche Verlegung in das spezialisierte Zentrum vorgesehen.
Somit kann für jeden Patienten individuell die optimale Behandlung festgelegt werden.

Strokeschwerpunkt

Das Therapiekonzept der Stroke-Abteilung

Die Kreisklinik Roth verfügt seit 2004 über eine spezialisierte Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt). 

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt hier durch besonders erfahrene und qualifizierte Pflegekräfte und Ärzte. 
Durch eine intensive Überwachung der Schlaganfallpatienten, eine entsprechende diagnostische Infrastruktur und die spezielle Ausbildung des medizinischen Personals ist eine effiziente Akutdiagnostik und eine optimierte, leitliniengemäße und individuelle Therapie des Schlaganfalls möglich.

Nach der Akutversorgung der Schlaganfallpatienten in unserer Notaufnahme unter Nutzung von Telemedizin wird der Patient unmittelbar nach der stationären Aufnahme auf die Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt) der Kreisklinik Roth verlegt. 

In der Regel werden die Patienten dann über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen auf dem STROKE-Schwerpunkt überwacht und therapiert.
Im Anschluss erfolgt die Verlegung auf eine internistische Normalstation oder direkt in die neurologische Rehabilitation.

Auf unserem STROKE-Schwerpunkt halten wir 6 Monitorbetten vor. Es ist eine intensive und kontinuierliche Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffstättigung, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt möglich. Mehrmals täglich erfolgt eine neurologische Untersuchung durch speziell ausgebildetes Personal nach einen festgelegten Score.
Hier wird exakt der Verlauf der Schlaganfallsymptome, wie z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Sprach- oder Schluckstörungen, bzw. Störungen des Wachheitszustandes dokumentiert.

Durch die engmaschige Überwachung und Kontrolle des körperlichen Befundes der Patienten kann bei einer Verschlechterung des Zustandes sofort eingegriffen werden.

Begleitend wird von Beginn der Überwachung im Schlaganfallbereich an der Patient durch ein Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten versorgt. Regelmäßig finden gemeinsame Visiten von Pflegenden, Ärzten und Therapeuten statt.

Durch dieses Konzept einer Stroke Schwerpunktstation für die Behandlung von akuten Schlaganfällen können die Überlebenschancen der betroffenen Patienten verbessert und das Ausmaß der Folgeschäden deutlich verringert werden.

Beratung für stationäre Patienten in unserem Haus

Die Beratung findet jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Es referiert und berät Sie ein Arzt zu den Themen

  • Was ist Diabetes?
  • Symptome des Diabetes
  • Diabetestypen
  • Über - und Unterzuckerung
  • Spätfolgen

Jeweils Dienstag und Mittwoch von 12:30 bis 14:00 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diätassistentin zu den Themen:

  • Ziel der Diät
  • Zusammensetzung unserer Nahrung (Grundnährstoffe)
  • Berechnungsmöglichkeiten der Ernährung (Broteinheiten = BE, Kalorien)
  • Mahlzeitenverteilung
  • Schätzen verschiedener Lebensmittel
  • Ernährungsänderung in verschiedenen Situationen
  • Praktische Tipps

Jeweils Donnerstag und Freitag von 14:15 bis 15:45 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diabetesberaterin:

  • Praktische Übungen zur Stoffwechselselbstkontrolle (Blutzucker)
  • Kennenlernen und Information zu den verschiedenen Blutzuckermeßeräten
  • Diabetes in verschiedenen Situationen (Krankheit, Urlaub)
  • Insulinwirkung und Handhabung von Spritzen und Injektionshilfen
  • Umgang mit Insulin und oralen Antidiabetika
  • Spritztechnik
  • Kontrolluntersuchungen
  • Diabetiker am Steuer
  • Fußpflege

Beratung für ambulante Patienten

Das Diabetes - Team bietet im Rahmen des DMP (Disease Management Progrtamm) ambulante Schulungen  nach Vereinbarung (begrenzte Teilnehmerzahl) an. 

Unser Beratungsteam

  • Oberärztin Dr. med. Aksana Keck; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Oberärztin Dr. med. Susanne Fischer; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Ruth Winkler, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Sena Budusan, Krankenschwester; Diabetesassistentin
  • Nicole Lukas, Diätassistentin
  • Julia Geitner, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Susann Lutz, Krankenschwester; Diabetesassistentin DDG

Weiterbildungsermächtigung

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung Innere Medizin. 

(Entsprechend der Weiterbildungsordnung vom 24.04.2004 i. d. F. vom 17.10.2010 in Kraft getreten am 01.04.2011.)

Kardiologie

In der Abteilung für Innere Medizin die sich auf die Kardiologie fokussiert, werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße behandelt.

Hierunter zählen Herzmuskelerkrankungen mit Ausprägung einer muskulären Schwäche der Herzleistung (zB Dilatative Cardiomyopathien), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung), Erkrankungen der Herzklappen (Undichtigkeit oder Verengungen der Herzklappen), Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis) bzw. der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Herzbeutels (Perikarditis) und zuletzt natürlich schnelle (zB tachykardes Vorhofflimmern) oder langsame Herzrhythmusstörungen (zB AV-Blockierungen).

Zudem werden Lungenembolien, tiefe Beinvenenthrombosen, periphere Verschlusskrankheit (Verengung der Beingefäße) und Verengung der Halsschlagadern, Erkrankungen der Aorta (große Körperschlagader), Bluthochdruck und Blutdruckkrisen, Synkopen (unklare Bewusstlosigkeit) diagnostiziert, versorgt und leitliniengerecht therapiert.

Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung. Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion. Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind. Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z.b. bei undichten oder verengten Herzklappen.

Um die Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

Ist bei schweren Erkrankungen oder bei bestimmten Rhythmusstörungen eine längere Überwachung des Herzrhythmus eines Patienten erforderlich, kann eine sogenannte Telemetrie- oder Monitor-Überwachung erfolgen. Der Patient befindet sich auf der Normalstation und bekommt einen kleinen Sender umgehängt, der seinen Herzschlag überwacht. Das entsprechende EKG wird permanent auf einem Monitor zentral aufgezeichnet und von Ärzten bzw. spezifisch ausgebildeten Pflegekräften überwacht.

Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (zu schnellem Herzschlag) kann eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden. In einer kurzen Narkose wird das Herz durch einen elektrischen Implus wieder in den richtigen Takt gebracht.

Bei bestimmten schweren Erkrankungen des Herzens, die mit einer hohen Gefahr des plötzlichen Herztodes für den Patienten verbunden sind, kann in unserer Abteilung die vorbeugende Implantation von Ein- und Zweikammer-Defibrillatoren (ICD) erfolgen. Wie im Herzschrittmacherbereich können auch bei den ICD’s sämtliche Geräte in unserer Abteilung nachkontrolliert werden.

Fällige Batterie- bzw. Aggregatwechsel von Schrittmachern und implantierten Defibrillatoren werden ebenfalls in unserer Abteilung vorgenommen.

In der nahen Zukunft werden die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig darstellbar sein: ein Mehrzeilen- Kardio-CT (die Schichtaufnahme des Herzens größter Auflösung) wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel betrieben so dass mittels Kontrastmittel direkt die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände dargestellt werden können. Indikation für diese Untersuchungsmethode dabei sind Patienten, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist und wir diese Koronare Herzerkrankung nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung direkt in Roth ausschließen wollen. Zeitgleich kann man durch dieses CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

Zeitgleich etablieren wir die Strukturen zur Initiierung eines invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes an der Kreisklinik Roth auf dem wir dann Patienten mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig direkt in Roth versorgen werden können.

Kardiologie

In der Abteilung für Innere Medizin die sich auf die Kardiologie fokussiert, werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße behandelt.

Hierunter zählen Herzmuskelerkrankungen mit Ausprägung einer muskulären Schwäche der Herzleistung (zB Dilatative Cardiomyopathien), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung), Erkrankungen der Herzklappen (Undichtigkeit oder Verengungen der Herzklappen), Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis) bzw. der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Herzbeutels (Perikarditis) und zuletzt natürlich schnelle (zB tachykardes Vorhofflimmern) oder langsame Herzrhythmusstörungen (zB AV-Blockierungen).

Zudem werden Lungenembolien, tiefe Beinvenenthrombosen, periphere Verschlusskrankheit (Verengung der Beingefäße) und Verengung der Halsschlagadern, Erkrankungen der Aorta (große Körperschlagader), Bluthochdruck und Blutdruckkrisen, Synkopen (unklare Bewusstlosigkeit) diagnostiziert, versorgt und leitliniengerecht therapiert.

Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung. Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion. Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind. Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z.b. bei undichten oder verengten Herzklappen.

Um die Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

Ist bei schweren Erkrankungen oder bei bestimmten Rhythmusstörungen eine längere Überwachung des Herzrhythmus eines Patienten erforderlich, kann eine sogenannte Telemetrie- oder Monitor-Überwachung erfolgen. Der Patient befindet sich auf der Normalstation und bekommt einen kleinen Sender umgehängt, der seinen Herzschlag überwacht. Das entsprechende EKG wird permanent auf einem Monitor zentral aufgezeichnet und von Ärzten bzw. spezifisch ausgebildeten Pflegekräften überwacht.

Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (zu schnellem Herzschlag) kann eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden. In einer kurzen Narkose wird das Herz durch einen elektrischen Implus wieder in den richtigen Takt gebracht.

Bei bestimmten schweren Erkrankungen des Herzens, die mit einer hohen Gefahr des plötzlichen Herztodes für den Patienten verbunden sind, kann in unserer Abteilung die vorbeugende Implantation von Ein- und Zweikammer-Defibrillatoren (ICD) erfolgen. Wie im Herzschrittmacherbereich können auch bei den ICD’s sämtliche Geräte in unserer Abteilung nachkontrolliert werden.

Fällige Batterie- bzw. Aggregatwechsel von Schrittmachern und implantierten Defibrillatoren werden ebenfalls in unserer Abteilung vorgenommen.

In der nahen Zukunft werden die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig darstellbar sein: ein Mehrzeilen- Kardio-CT (die Schichtaufnahme des Herzens größter Auflösung) wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel betrieben so dass mittels Kontrastmittel direkt die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände dargestellt werden können. Indikation für diese Untersuchungsmethode dabei sind Patienten, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist und wir diese Koronare Herzerkrankung nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung direkt in Roth ausschließen wollen. Zeitgleich kann man durch dieses CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

Zeitgleich etablieren wir die Strukturen zur Initiierung eines invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes an der Kreisklinik Roth auf dem wir dann Patienten mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig direkt in Roth versorgen werden können.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkte innerhalb des Fachgebietes sind:

  • Endoskopie,
  • die Hepatologie und die
  • gastroenterologische Onkologie.

Wichtige gastroenterologische Erkrankungen:

  • Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus),
  • Tumoren des Verdauungstraktes (Kolonkarzinom),
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie Zöliakie oder die
  • entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

Pneumologie

Im Schwerpunktbereich Pneumologie stehen die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sowie der Atemmuskulatur im Vordergrund.

Im Rahmen der Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Gerät können Auffälligkeiten in den großen Atemwegen wie z. B. Tumore oder Einengungen sowie Blutungsquellen und Fremdkörper gesehen werden.
Auch kann Sekret der Atemwege zur Untersuchung auf Krankheitserreger gewonnen werden.

Anhand der Lungenfunktionsprüfung können z. B. Die Enge der Atemwege oder eine Überblähung der Lunge festgestellt werden. Auch eine Behinderung der Sauerstoffaufnahme in die Lunge kann mittels CO-Diffusion frühzeitig festgestellt werden.

Blutgasanalysen tags, nachts und bei körperlicher Belastung sind diagnostisch und auch für die Verordnung eines Sauerstoffgerätes für zu Hause erforderlich.

Die Spiroergometrie ist ein besonderes Belastungs-EKG mit gleichzeitiger Analyse der Ausatemgase und wird z. B. zur Diagnostik der Luftnot bei Belastung benötigt.

Durch Screeninggeräte können Störungen der Atmung während des Schlafes festgestellt werden.

Telemedizin

Akute Lähmungserscheinungen, Gefühls- und Sprachstörungen sind die häufigsten Symptome eines akuten Schlaganfalls.

Um ein Überleben ohne schwere Behinderungen zu ermöglichen, ist eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich. Seit 2004 ist die Kreisklinik Roth Partner des Schlaganfallnetzwerks mit Telemedizin in Nordbayern (STENO).

2011 wurde das gemeinsame Managmentsystem des SchlaganfallNetzwerk in der Kreisklinik Roth entsprechend DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Über die sofortige Versorgung des Patienten durch den Facharzt in der Kreisklinik Roth hinaus besteht die Möglichkeit, über eine telemedizinische Verbindung die Schlaganfallspezialisten der neurologischen Uniklinik Erlangen, des Klinikums Nürnberg und des Klinikums Bayreuth in die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls miteinzubeziehen.

Über eine Videoverbindung können die Spezialisten im Zentrum mit dem Patienten über einen Bildschirm Kontakt aufnehmen, diesen untersuchen und an der Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mitwirken.

Diese telemedizinische Versorgung ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche möglich.
Meist wird der Patient auf der Schlaganfallstation der Kreisklinik Roth weiter behandelt, in speziellen Fällen ist aber auch eine rasche Verlegung in das spezialisierte Zentrum vorgesehen.
Somit kann für jeden Patienten individuell die optimale Behandlung festgelegt werden.

Strokeschwerpunkt

Das Therapiekonzept der Stroke-Abteilung

Die Kreisklinik Roth verfügt seit 2004 über eine spezialisierte Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt). 

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt hier durch besonders erfahrene und qualifizierte Pflegekräfte und Ärzte. 
Durch eine intensive Überwachung der Schlaganfallpatienten, eine entsprechende diagnostische Infrastruktur und die spezielle Ausbildung des medizinischen Personals ist eine effiziente Akutdiagnostik und eine optimierte, leitliniengemäße und individuelle Therapie des Schlaganfalls möglich.

Nach der Akutversorgung der Schlaganfallpatienten in unserer Notaufnahme unter Nutzung von Telemedizin wird der Patient unmittelbar nach der stationären Aufnahme auf die Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt) der Kreisklinik Roth verlegt. 

In der Regel werden die Patienten dann über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen auf dem STROKE-Schwerpunkt überwacht und therapiert.
Im Anschluss erfolgt die Verlegung auf eine internistische Normalstation oder direkt in die neurologische Rehabilitation.

Auf unserem STROKE-Schwerpunkt halten wir 6 Monitorbetten vor. Es ist eine intensive und kontinuierliche Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffstättigung, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt möglich. Mehrmals täglich erfolgt eine neurologische Untersuchung durch speziell ausgebildetes Personal nach einen festgelegten Score.
Hier wird exakt der Verlauf der Schlaganfallsymptome, wie z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Sprach- oder Schluckstörungen, bzw. Störungen des Wachheitszustandes dokumentiert.

Durch die engmaschige Überwachung und Kontrolle des körperlichen Befundes der Patienten kann bei einer Verschlechterung des Zustandes sofort eingegriffen werden.

Begleitend wird von Beginn der Überwachung im Schlaganfallbereich an der Patient durch ein Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten versorgt. Regelmäßig finden gemeinsame Visiten von Pflegenden, Ärzten und Therapeuten statt.

Durch dieses Konzept einer Stroke Schwerpunktstation für die Behandlung von akuten Schlaganfällen können die Überlebenschancen der betroffenen Patienten verbessert und das Ausmaß der Folgeschäden deutlich verringert werden.

Beratung für stationäre Patienten in unserem Haus

Die Beratung findet jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Es referiert und berät Sie ein Arzt zu den Themen

  • Was ist Diabetes?
  • Symptome des Diabetes
  • Diabetestypen
  • Über - und Unterzuckerung
  • Spätfolgen

Jeweils Dienstag und Mittwoch von 12:30 bis 14:00 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diätassistentin zu den Themen:

  • Ziel der Diät
  • Zusammensetzung unserer Nahrung (Grundnährstoffe)
  • Berechnungsmöglichkeiten der Ernährung (Broteinheiten = BE, Kalorien)
  • Mahlzeitenverteilung
  • Schätzen verschiedener Lebensmittel
  • Ernährungsänderung in verschiedenen Situationen
  • Praktische Tipps

Jeweils Donnerstag und Freitag von 14:15 bis 15:45 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diabetesberaterin:

  • Praktische Übungen zur Stoffwechselselbstkontrolle (Blutzucker)
  • Kennenlernen und Information zu den verschiedenen Blutzuckermeßeräten
  • Diabetes in verschiedenen Situationen (Krankheit, Urlaub)
  • Insulinwirkung und Handhabung von Spritzen und Injektionshilfen
  • Umgang mit Insulin und oralen Antidiabetika
  • Spritztechnik
  • Kontrolluntersuchungen
  • Diabetiker am Steuer
  • Fußpflege

Beratung für ambulante Patienten

Das Diabetes - Team bietet im Rahmen des DMP (Disease Management Progrtamm) ambulante Schulungen  nach Vereinbarung (begrenzte Teilnehmerzahl) an. 

Unser Beratungsteam

  • Oberärztin Dr. med. Aksana Keck; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Oberärztin Dr. med. Susanne Fischer; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Ruth Winkler, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Sena Budusan, Krankenschwester; Diabetesassistentin
  • Nicole Lukas, Diätassistentin
  • Julia Geitner, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Susann Lutz, Krankenschwester; Diabetesassistentin DDG

Weiterbildungsermächtigung

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung Innere Medizin. 

(Entsprechend der Weiterbildungsordnung vom 24.04.2004 i. d. F. vom 17.10.2010 in Kraft getreten am 01.04.2011.)

Kardiologie

In der Abteilung für Innere Medizin die sich auf die Kardiologie fokussiert, werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Herzens und der Blutgefäße behandelt.

Hierunter zählen Herzmuskelerkrankungen mit Ausprägung einer muskulären Schwäche der Herzleistung (zB Dilatative Cardiomyopathien), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung), Erkrankungen der Herzklappen (Undichtigkeit oder Verengungen der Herzklappen), Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis) bzw. der Herzklappen (Endokarditis) sowie des Herzbeutels (Perikarditis) und zuletzt natürlich schnelle (zB tachykardes Vorhofflimmern) oder langsame Herzrhythmusstörungen (zB AV-Blockierungen).

Zudem werden Lungenembolien, tiefe Beinvenenthrombosen, periphere Verschlusskrankheit (Verengung der Beingefäße) und Verengung der Halsschlagadern, Erkrankungen der Aorta (große Körperschlagader), Bluthochdruck und Blutdruckkrisen, Synkopen (unklare Bewusstlosigkeit) diagnostiziert, versorgt und leitliniengerecht therapiert.

Die Abteilung ist aktuell mit der modernsten nicht-invasiven Technik zur Diagnostik von Herzerkrankungen ausgestattet: Diese umfasst 12-Kanal-Oberflächen-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung. Die transthorakale (durch die Brust) als auch transösophageale Echokardiographie (von der Speiseröhre her) sind Ultraschalluntersuchungen zur Beschreibung der anatomischen Strukturen des Herzens und der großen Körperschlagader (Aorta) hinsichtlich Form und Funktion. Es kann durch verschiedene Dopplerverfahren der Blutfluss dargestellt werden und somit funktionale Aussagen zu den Herzklappen getroffen werden. Die 3-dimensionale Echokardiographie ermöglicht zusätzlich eine visuelle räumliche Auflösung des Echos so dass alle Herzstrukturen noch besser einzusehen sind. Dabei gilt die transthorakale Echokardiographie als Routineverfahren, die transösophageale Echokardiographie zur optimierten zur Beurteilung des linken Vorhofsohres oder der Herzklappen bei Endokarditis und die 3-dimensionale Echokardiographie zur besseren Darstellung diffiziler Herzstrukturen wie z.b. bei undichten oder verengten Herzklappen.

Um die Funktion des Herzens unter Belastung zu testen, wird eine sogenannte Stress-Echokardiographie durchgeführt. Hierbei wird die Echokardiographie entweder während der Ergometrie („Fahrradfahren“) oder unter Gabe eines den Herzschlag beschleunigenden Medikamentes durchgeführt.

Ultraschall und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien können Verengungen nachweisen und dienen dazu, das Schlaganfallrisiko eines Patienten einschätzen zu können. In der Doppleruntersuchung der Beinarterien kann der Arzt ebenfalls Stenosen (Verengungen) der Arterien erkennen, ggf. kann dann eine Aufdehnung und Stent-Einlage in unserer Klinik erfolgen.

Ist bei schweren Erkrankungen oder bei bestimmten Rhythmusstörungen eine längere Überwachung des Herzrhythmus eines Patienten erforderlich, kann eine sogenannte Telemetrie- oder Monitor-Überwachung erfolgen. Der Patient befindet sich auf der Normalstation und bekommt einen kleinen Sender umgehängt, der seinen Herzschlag überwacht. Das entsprechende EKG wird permanent auf einem Monitor zentral aufgezeichnet und von Ärzten bzw. spezifisch ausgebildeten Pflegekräften überwacht.

Bei bradykarden Herzrhythmusstörungen (zu langsamem Herzschlag) werden in unserer Abteilung Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Neben den erforderlichen postoperativen Nachkontrollen können im Bedarfsfall sämtliche auf dem Markt üblichen Herzschrittmachersysteme in unserer Abteilung kontrolliert werden.

Bei Synkopen (Bewusstlosigkeit) kann, falls keine eindeutige Ursache gefunden wird, die Implantation eines sogenannten „Event“-Recorders erfolgen. Dieses Gerät hat die Größe eines USB-Stick bzw. eines halben Bleistiftes und wird in örtlicher Betäubung unter die Haut im Brustkorb eingesetzt. Damit können exakt über einen Zeitraum von mehreren Jahren Herzrhythmusstörungen nachgewiesen werden.

Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (zu schnellem Herzschlag) kann eine elektrische Kardioversion durchgeführt werden. In einer kurzen Narkose wird das Herz durch einen elektrischen Implus wieder in den richtigen Takt gebracht.

Bei bestimmten schweren Erkrankungen des Herzens, die mit einer hohen Gefahr des plötzlichen Herztodes für den Patienten verbunden sind, kann in unserer Abteilung die vorbeugende Implantation von Ein- und Zweikammer-Defibrillatoren (ICD) erfolgen. Wie im Herzschrittmacherbereich können auch bei den ICD’s sämtliche Geräte in unserer Abteilung nachkontrolliert werden.

Fällige Batterie- bzw. Aggregatwechsel von Schrittmachern und implantierten Defibrillatoren werden ebenfalls in unserer Abteilung vorgenommen.

In der nahen Zukunft werden die Herzkranzgefäße nicht-invasiv, d.h. unblutig darstellbar sein: ein Mehrzeilen- Kardio-CT (die Schichtaufnahme des Herzens größter Auflösung) wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung Radiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schimmel betrieben so dass mittels Kontrastmittel direkt die Herzkranzgefäße, die Herzklappen und die Herzwände dargestellt werden können. Indikation für diese Untersuchungsmethode dabei sind Patienten, bei den die Vortestwahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer reellen Koronaren Herzerkrankung nicht gegeben ist und wir diese Koronare Herzerkrankung nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung direkt in Roth ausschließen wollen. Zeitgleich kann man durch dieses CT-Verfahren eine verletzte Aorta und/ oder eine schwere Lungenarterienembolie ausschließen.

Zeitgleich etablieren wir die Strukturen zur Initiierung eines invasiven Links-/ Rechts-Herzkatheter Messplatzes an der Kreisklinik Roth auf dem wir dann Patienten mit akutem Herzinfarkt notfallmäßig direkt in Roth versorgen werden können.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkte innerhalb des Fachgebietes sind:

  • Endoskopie,
  • die Hepatologie und die
  • gastroenterologische Onkologie.

Wichtige gastroenterologische Erkrankungen:

  • Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus),
  • Tumoren des Verdauungstraktes (Kolonkarzinom),
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie Zöliakie oder die
  • entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

Pneumologie

Im Schwerpunktbereich Pneumologie stehen die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sowie der Atemmuskulatur im Vordergrund.

Im Rahmen der Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Gerät können Auffälligkeiten in den großen Atemwegen wie z. B. Tumore oder Einengungen sowie Blutungsquellen und Fremdkörper gesehen werden.
Auch kann Sekret der Atemwege zur Untersuchung auf Krankheitserreger gewonnen werden.

Anhand der Lungenfunktionsprüfung können z. B. Die Enge der Atemwege oder eine Überblähung der Lunge festgestellt werden. Auch eine Behinderung der Sauerstoffaufnahme in die Lunge kann mittels CO-Diffusion frühzeitig festgestellt werden.

Blutgasanalysen tags, nachts und bei körperlicher Belastung sind diagnostisch und auch für die Verordnung eines Sauerstoffgerätes für zu Hause erforderlich.

Die Spiroergometrie ist ein besonderes Belastungs-EKG mit gleichzeitiger Analyse der Ausatemgase und wird z. B. zur Diagnostik der Luftnot bei Belastung benötigt.

Durch Screeninggeräte können Störungen der Atmung während des Schlafes festgestellt werden.

Telemedizin

Akute Lähmungserscheinungen, Gefühls- und Sprachstörungen sind die häufigsten Symptome eines akuten Schlaganfalls.

Um ein Überleben ohne schwere Behinderungen zu ermöglichen, ist eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich. Seit 2004 ist die Kreisklinik Roth Partner des Schlaganfallnetzwerks mit Telemedizin in Nordbayern (STENO).

2011 wurde das gemeinsame Managmentsystem des SchlaganfallNetzwerk in der Kreisklinik Roth entsprechend DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Über die sofortige Versorgung des Patienten durch den Facharzt in der Kreisklinik Roth hinaus besteht die Möglichkeit, über eine telemedizinische Verbindung die Schlaganfallspezialisten der neurologischen Uniklinik Erlangen, des Klinikums Nürnberg und des Klinikums Bayreuth in die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls miteinzubeziehen.

Über eine Videoverbindung können die Spezialisten im Zentrum mit dem Patienten über einen Bildschirm Kontakt aufnehmen, diesen untersuchen und an der Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mitwirken.

Diese telemedizinische Versorgung ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche möglich.
Meist wird der Patient auf der Schlaganfallstation der Kreisklinik Roth weiter behandelt, in speziellen Fällen ist aber auch eine rasche Verlegung in das spezialisierte Zentrum vorgesehen.
Somit kann für jeden Patienten individuell die optimale Behandlung festgelegt werden.

Strokeschwerpunkt

Das Therapiekonzept der Stroke-Abteilung

Die Kreisklinik Roth verfügt seit 2004 über eine spezialisierte Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt). 

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt hier durch besonders erfahrene und qualifizierte Pflegekräfte und Ärzte. 
Durch eine intensive Überwachung der Schlaganfallpatienten, eine entsprechende diagnostische Infrastruktur und die spezielle Ausbildung des medizinischen Personals ist eine effiziente Akutdiagnostik und eine optimierte, leitliniengemäße und individuelle Therapie des Schlaganfalls möglich.

Nach der Akutversorgung der Schlaganfallpatienten in unserer Notaufnahme unter Nutzung von Telemedizin wird der Patient unmittelbar nach der stationären Aufnahme auf die Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt) der Kreisklinik Roth verlegt. 

In der Regel werden die Patienten dann über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen auf dem STROKE-Schwerpunkt überwacht und therapiert.
Im Anschluss erfolgt die Verlegung auf eine internistische Normalstation oder direkt in die neurologische Rehabilitation.

Auf unserem STROKE-Schwerpunkt halten wir 6 Monitorbetten vor. Es ist eine intensive und kontinuierliche Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffstättigung, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt möglich. Mehrmals täglich erfolgt eine neurologische Untersuchung durch speziell ausgebildetes Personal nach einen festgelegten Score.
Hier wird exakt der Verlauf der Schlaganfallsymptome, wie z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Sprach- oder Schluckstörungen, bzw. Störungen des Wachheitszustandes dokumentiert.

Durch die engmaschige Überwachung und Kontrolle des körperlichen Befundes der Patienten kann bei einer Verschlechterung des Zustandes sofort eingegriffen werden.

Begleitend wird von Beginn der Überwachung im Schlaganfallbereich an der Patient durch ein Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten versorgt. Regelmäßig finden gemeinsame Visiten von Pflegenden, Ärzten und Therapeuten statt.

Durch dieses Konzept einer Stroke Schwerpunktstation für die Behandlung von akuten Schlaganfällen können die Überlebenschancen der betroffenen Patienten verbessert und das Ausmaß der Folgeschäden deutlich verringert werden.

Beratung für stationäre Patienten in unserem Haus

Die Beratung findet jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Es referiert und berät Sie ein Arzt zu den Themen

  • Was ist Diabetes?
  • Symptome des Diabetes
  • Diabetestypen
  • Über - und Unterzuckerung
  • Spätfolgen

Jeweils Dienstag und Mittwoch von 12:30 bis 14:00 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diätassistentin zu den Themen:

  • Ziel der Diät
  • Zusammensetzung unserer Nahrung (Grundnährstoffe)
  • Berechnungsmöglichkeiten der Ernährung (Broteinheiten = BE, Kalorien)
  • Mahlzeitenverteilung
  • Schätzen verschiedener Lebensmittel
  • Ernährungsänderung in verschiedenen Situationen
  • Praktische Tipps

Jeweils Donnerstag und Freitag von 14:15 bis 15:45 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diabetesberaterin:

  • Praktische Übungen zur Stoffwechselselbstkontrolle (Blutzucker)
  • Kennenlernen und Information zu den verschiedenen Blutzuckermeßeräten
  • Diabetes in verschiedenen Situationen (Krankheit, Urlaub)
  • Insulinwirkung und Handhabung von Spritzen und Injektionshilfen
  • Umgang mit Insulin und oralen Antidiabetika
  • Spritztechnik
  • Kontrolluntersuchungen
  • Diabetiker am Steuer
  • Fußpflege

Beratung für ambulante Patienten

Das Diabetes - Team bietet im Rahmen des DMP (Disease Management Progrtamm) ambulante Schulungen  nach Vereinbarung (begrenzte Teilnehmerzahl) an. 

Unser Beratungsteam

  • Oberärztin Dr. med. Aksana Keck; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Oberärztin Dr. med. Susanne Fischer; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Ruth Winkler, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Sena Budusan, Krankenschwester; Diabetesassistentin
  • Nicole Lukas, Diätassistentin
  • Julia Geitner, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Susann Lutz, Krankenschwester; Diabetesassistentin DDG

Weiterbildungsermächtigung

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung Innere Medizin. 

(Entsprechend der Weiterbildungsordnung vom 24.04.2004 i. d. F. vom 17.10.2010 in Kraft getreten am 01.04.2011.)

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkte innerhalb des Fachgebietes sind:

  • Endoskopie,
  • die Hepatologie und die
  • gastroenterologische Onkologie.

Wichtige gastroenterologische Erkrankungen:

  • Ulkuserkrankungen (Magenulkus und Duodenalulkus),
  • Tumoren des Verdauungstraktes (Kolonkarzinom),
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis, Darmerkrankungen wie Zöliakie oder die
  • entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Eine große Gruppe von Erkrankungen umfasst die sogenannten Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

Pneumologie

Im Schwerpunktbereich Pneumologie stehen die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sowie der Atemmuskulatur im Vordergrund.

Im Rahmen der Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Gerät können Auffälligkeiten in den großen Atemwegen wie z. B. Tumore oder Einengungen sowie Blutungsquellen und Fremdkörper gesehen werden.
Auch kann Sekret der Atemwege zur Untersuchung auf Krankheitserreger gewonnen werden.

Anhand der Lungenfunktionsprüfung können z. B. Die Enge der Atemwege oder eine Überblähung der Lunge festgestellt werden. Auch eine Behinderung der Sauerstoffaufnahme in die Lunge kann mittels CO-Diffusion frühzeitig festgestellt werden.

Blutgasanalysen tags, nachts und bei körperlicher Belastung sind diagnostisch und auch für die Verordnung eines Sauerstoffgerätes für zu Hause erforderlich.

Die Spiroergometrie ist ein besonderes Belastungs-EKG mit gleichzeitiger Analyse der Ausatemgase und wird z. B. zur Diagnostik der Luftnot bei Belastung benötigt.

Durch Screeninggeräte können Störungen der Atmung während des Schlafes festgestellt werden.

Telemedizin

Akute Lähmungserscheinungen, Gefühls- und Sprachstörungen sind die häufigsten Symptome eines akuten Schlaganfalls.

Um ein Überleben ohne schwere Behinderungen zu ermöglichen, ist eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich. Seit 2004 ist die Kreisklinik Roth Partner des Schlaganfallnetzwerks mit Telemedizin in Nordbayern (STENO).

2011 wurde das gemeinsame Managmentsystem des SchlaganfallNetzwerk in der Kreisklinik Roth entsprechend DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Über die sofortige Versorgung des Patienten durch den Facharzt in der Kreisklinik Roth hinaus besteht die Möglichkeit, über eine telemedizinische Verbindung die Schlaganfallspezialisten der neurologischen Uniklinik Erlangen, des Klinikums Nürnberg und des Klinikums Bayreuth in die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls miteinzubeziehen.

Über eine Videoverbindung können die Spezialisten im Zentrum mit dem Patienten über einen Bildschirm Kontakt aufnehmen, diesen untersuchen und an der Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mitwirken.

Diese telemedizinische Versorgung ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche möglich.
Meist wird der Patient auf der Schlaganfallstation der Kreisklinik Roth weiter behandelt, in speziellen Fällen ist aber auch eine rasche Verlegung in das spezialisierte Zentrum vorgesehen.
Somit kann für jeden Patienten individuell die optimale Behandlung festgelegt werden.

Strokeschwerpunkt

Das Therapiekonzept der Stroke-Abteilung

Die Kreisklinik Roth verfügt seit 2004 über eine spezialisierte Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt). 

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt hier durch besonders erfahrene und qualifizierte Pflegekräfte und Ärzte. 
Durch eine intensive Überwachung der Schlaganfallpatienten, eine entsprechende diagnostische Infrastruktur und die spezielle Ausbildung des medizinischen Personals ist eine effiziente Akutdiagnostik und eine optimierte, leitliniengemäße und individuelle Therapie des Schlaganfalls möglich.

Nach der Akutversorgung der Schlaganfallpatienten in unserer Notaufnahme unter Nutzung von Telemedizin wird der Patient unmittelbar nach der stationären Aufnahme auf die Schlaganfallstation (STROKE-Schwerpunkt) der Kreisklinik Roth verlegt. 

In der Regel werden die Patienten dann über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen auf dem STROKE-Schwerpunkt überwacht und therapiert.
Im Anschluss erfolgt die Verlegung auf eine internistische Normalstation oder direkt in die neurologische Rehabilitation.

Auf unserem STROKE-Schwerpunkt halten wir 6 Monitorbetten vor. Es ist eine intensive und kontinuierliche Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffstättigung, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt möglich. Mehrmals täglich erfolgt eine neurologische Untersuchung durch speziell ausgebildetes Personal nach einen festgelegten Score.
Hier wird exakt der Verlauf der Schlaganfallsymptome, wie z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Sprach- oder Schluckstörungen, bzw. Störungen des Wachheitszustandes dokumentiert.

Durch die engmaschige Überwachung und Kontrolle des körperlichen Befundes der Patienten kann bei einer Verschlechterung des Zustandes sofort eingegriffen werden.

Begleitend wird von Beginn der Überwachung im Schlaganfallbereich an der Patient durch ein Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten versorgt. Regelmäßig finden gemeinsame Visiten von Pflegenden, Ärzten und Therapeuten statt.

Durch dieses Konzept einer Stroke Schwerpunktstation für die Behandlung von akuten Schlaganfällen können die Überlebenschancen der betroffenen Patienten verbessert und das Ausmaß der Folgeschäden deutlich verringert werden.

Beratung für stationäre Patienten in unserem Haus

Die Beratung findet jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Es referiert und berät Sie ein Arzt zu den Themen

  • Was ist Diabetes?
  • Symptome des Diabetes
  • Diabetestypen
  • Über - und Unterzuckerung
  • Spätfolgen

Jeweils Dienstag und Mittwoch von 12:30 bis 14:00 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diätassistentin zu den Themen:

  • Ziel der Diät
  • Zusammensetzung unserer Nahrung (Grundnährstoffe)
  • Berechnungsmöglichkeiten der Ernährung (Broteinheiten = BE, Kalorien)
  • Mahlzeitenverteilung
  • Schätzen verschiedener Lebensmittel
  • Ernährungsänderung in verschiedenen Situationen
  • Praktische Tipps

Jeweils Donnerstag und Freitag von 14:15 bis 15:45 Uhr

Es referiert und berät Sie eine Diabetesberaterin:

  • Praktische Übungen zur Stoffwechselselbstkontrolle (Blutzucker)
  • Kennenlernen und Information zu den verschiedenen Blutzuckermeßeräten
  • Diabetes in verschiedenen Situationen (Krankheit, Urlaub)
  • Insulinwirkung und Handhabung von Spritzen und Injektionshilfen
  • Umgang mit Insulin und oralen Antidiabetika
  • Spritztechnik
  • Kontrolluntersuchungen
  • Diabetiker am Steuer
  • Fußpflege

Beratung für ambulante Patienten

Das Diabetes - Team bietet im Rahmen des DMP (Disease Management Progrtamm) ambulante Schulungen  nach Vereinbarung (begrenzte Teilnehmerzahl) an. 

Unser Beratungsteam

  • Oberärztin Dr. med. Aksana Keck; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Oberärztin Dr. med. Susanne Fischer; Fachärztin f. Innere Medizin und Diabetologin
  • Ruth Winkler, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Sena Budusan, Krankenschwester; Diabetesassistentin
  • Nicole Lukas, Diätassistentin
  • Julia Geitner, Krankenschwester; Diabetesberaterin DDG
  • Susann Lutz, Krankenschwester; Diabetesassistentin DDG

Weiterbildungsermächtigung

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung Innere Medizin. 

(Entsprechend der Weiterbildungsordnung vom 24.04.2004 i. d. F. vom 17.10.2010 in Kraft getreten am 01.04.2011.)